„mit+abstand“: Der Spielplan ist da!

FotoSpielplanMorgen um 12 Uhr beginnt unsere virtuelle Spielzeit mit+abstand: wir freuen uns auf zwei Monate voller Texte, Kurzfilme, Podcasts und mehr zu den Themen aus+blick, drauf+sicht, zu+hören, allein+sein, drinnen+bleiben und unter+druck!
Verfolgt alles hier und auch auf Facebook und Instagram, teilweise werden Gesprächspartner*innen oder Mitmacher*innen gesucht.

Den gesamten Spielplan zum Download gibt’s hier: Spielplan_mit+abstand  

seit 30. März in Freiburg | Theater im Marienbad: KUNSTLÜCKE
Um unserem Publikum die Lücke des geschlossenen Theaters erträglicher zu machen, haben wir das BERÜHRUNGSLOSE KUNSTEINKOMMEN eingeführt. Kreativität und Spielfreude, die sonst auf der Bühne Ausdruck gefunden hätten, sind nun verpackt in einem Briefumschlag. Die Briefumschläge hängen an der Front des Marienbades, so dass alle Menschen, die an unserem Haus vorbeikommen, sich einen Umschlag voll Geschichten, Gedanken, Gedichten, Rätseln oder Spielen aus dem Marienbad mitnehmen können. Die divers gefüllten Umschläge sind für ein junges, genauso wie für ein erwachsenes Publikum.     [aus+blick]

20. April, 12 Uhr | Ruth Johanna Benrath: IM WALD (DA SIND)
Ein Theaterstück
Verschärft durch Corona geht es um die Frage, welche Gruppen sich welchen Lebensraum teilen oder ihn sich streitig machen, welche Plätze sie jeweils für sich reklamieren und darum, wie Verdrängung funktioniert – also um Machtverhältnisse per se.     [drauf+sicht]

21. April, 12 Uhr | Frida & Leonie: Wenn ich aus dem Fenster schaue – ein Alltags-Ausblick als Mit-Mach-Hör-Spiel
Hörstück, Folge 1
Wir möchten Theater mit ihrem Publikum ins Gespräch bringen. Besonders interessieren uns die Geschichten von Kindern und Jugendlichen, die mit chronischen Krankheiten leben, und von Schauspieler*innen, die wegen Corona nicht arbeiten können.     [aus+blick]

23. April, 12 Uhr | Till Wiebel: DIE QUAL / DER WAL – Ein Katalog ungeschriebener Geschichten (partizipativer Text)
Im Katalog findet sich eine große Auswahl an eigentlich allem, was eine Geschichte so braucht: Hauptfiguren, Orte, Konflikte, Feinde, Enden und noch vieles mehr. Es steht dir frei, wen oder was du dir aussuchst und für welche Kombination du dich entscheidest. Wenn nichts dabei ist, kannst du die Liste mit Vorschlägen gerne erweitern. Du steht vor der Wahl, wen du zu den Held*innen deiner Geschichten machst und wen nicht, was du für ein gutes Ende hältst, welche Moral dahinter stecken soll und wem du zuschreibst, ein guter Bösewicht zu sein.     [drauf+sicht]

26. April, 16-18 Uhr | Antigone Akgün: theater+zukunft, Folge 1
…alle reden über Jugendtheater der Zukunft, aber niemand fragt Euch?! Ab jetzt schon! In dem partizipativen Live-Stream-Format theater+zukunft seid Ihr am Mic! Was macht Ihr für Theatererfahrungen und wie sollten die sich verwandeln, damit Theater in unendlicher Fancyness leuchtet? Jede*r ist eingeladen, an der Zukunft mitzutüfteln – einfach reinklicken und los geht’s…     [aus+blick]

28. April, 12 Uhr | Frida & Leonie: Wenn ich aus dem Fenster schaue – ein Alltags-Ausblick als Mit-Mach-Hör-Spiel
Hörstück, Folge 2     [aus+blick]

1. Mai, 12 Uhr | Esther Becker: Bonbons vom Balkon. Ein Monolog
Wir bleiben zu Haus
Wir gehen nicht raus
Wir bleiben drinnen
Bis wir beginnen
Zu spinnen     [drinnen+bleiben]

3. Mai, 16-18 Uhr | Antigone Akgün: theater+zukunft
Interaktiver und partizipativer Live-Stream-Diskurs, Folge 2
Einfach reinklicken und los geht’s!     [aus+blick]

4. Mai, 12 Uhr | Carina Sophie Eberle: Übermorgen paradise
Vier Retrovisionen, Folge 3
Geplant war hier eine Science-Fiction-Geschichte. Eine Zeitreise in eine utopische Welt nach der Corona-Pandemie. Delphine im Meer vor Venedig. Angepasste Kinderbetreuungsmodelle. Klug digitalisierte Schulen. Doch die Gegenwart funkte der schreibenden Theatermacherin immer wieder dazwischen, sodass Sie hier nun stattdessen deren komplett subjektive Aufzeichnungen aus den ersten Wochen der Corona-Krise vorfinden. Sie inszeniert John Cages 4’33 auf der nackten Bühne, zerbricht sich den Kopf über die existenzbedrohenden Paradoxien des Künstler*innen-Daseins und hofft, am Ende doch noch eine Art Utopie für die Zukunft formulieren zu können.     [aus+blick]

5. Mai, 12 Uhr | Frida & Leonie: Wenn ich aus dem Fenster schaue – ein Alltags-Ausblick als Mit-Mach-Hör-Spiel
Hörstück, Folge 3     [aus+blick]

7. Mai, 12 Uhr | Wanda Reinhardt/Katja Hensel: Die stillen Stars der Straße. Eine Fenster-Show (Filmmontage)
Ein Blick von oben auf die Straße. Nichts los, zum Glück: Endlich können die Bäume, Schilder und Mülleimer mal zeigen, was sie so draufhaben.     [drauf+sicht]

8. Mai, 18 Uhr | Katrin Maiwald + justmainz + guests: DisPlay
5 virtuell-performative Begegnungen, Folge 1
Jugendclubs können sich nicht treffen – Schauspieler*innen, Musiker*innen, Tänzer*innen nicht  auftreten. Diese Situation nehmen wir zum Anlass für einen Rollentausch: Kinder und Jugendliche werden als Ideengeber*innen, Regisseur*innen und Choreograf*innen angefragt. In 5 Teams jeweils bestehend aus einer jungen Regie und einem*einer professionellen Performer*in finden virtuelle Begegnungen und ein künstlerischer Austausch statt. Welche Perspektiven haben die jungen Menschen auf die momentane Situation? Welche ästhetischen Formen für die virtuelle Performance werden sie wählen und welchen Erkenntnissen und Herausforderungen werden die Teams in der Zusammenarbeit begegnen? Am Ende stehen jeweils eine ca. 5-minütige Präsentation sowie ein Portrait der Teams, das einen Einblick in den jeweiligen Arbeitsprozess gibt.
Teams: Jorge Soler Bastida (tanzmainz Ensemble, 33 Jahre) & Anna Ryschka (tanzmainz club, 18 Jahre), Dramaturgie/ Theatervermittlung: Marina Grün |
Asli Kislal (Regisseurin und Schauspielerin, 50 Jahre) & Jodo al Ali al Mohammed (justmainz Werkstatt, 13 Jahre), Dramaturgie/ Theatervermittlung: Catharina Hartmann |
Ates Yilmaz (Orchestermusiker) & Hannah Auer (Geräuschensemble, 17 Jahre), Dramaturgie/ Theatervermittlung: Catharina Guth |
Rebekka Gebert (Musikerin, 24 Jahre) & Luisa Jung (Theaterclub zeitraum, 13 Jahre), Dramaturgie/ Theatervermittlung: Johannes Gaudet/ Katrin Maiwald |
Leandra Enders (Schauspielensemble, angefragt) & Sara Bursac (tanzmainz club, 11 Jahre), Dramaturgie/ Theatervermittlung: Katrin Maiwald |
Konzeptidee und Gesamtdramaturgie: Katrin Maiwald, Projektassistenz: Yara Koboldt, Zeichnungen Portraits: Matteo Bohn    
[zu+hören]

10. Mai, 16-18 Uhr | Antigone Akgün: theater+zukunft
Interaktiver und partizipativer Live-Stream-Diskurs, Folge 3
Einfach reinklicken und los geht’s!     [aus+blick]

11. Mai, 12 Uhr | Carina Sophie Eberle: Übermorgen paradise
Vier Retrovisionen, Folge 2     [aus+blick]

12. Mai, 12 Uhr | Frida & Leonie: Wenn ich aus dem Fenster schaue – ein Alltags-Ausblick als Mit-Mach-Hör-Spiel
Hörstück, Folge 4     [aus+blick]

15. Mai, 18 Uhr | Katrin Maiwald + justmainz + guests: DisPlay
5 virtuell-performative Begegnungen, Folge 2     [zu+hören]

18. Mai, 12 Uhr | Carina Sophie Eberle: Übermorgen paradise
Vier Retrovisionen, Folge 1     [aus+blick]

19. Mai, 12 Uhr | Frida & Leonie: Wenn ich aus dem Fenster schaue – ein Alltags-Ausblick als Mit-Mach-Hör-Spiel
Hörstück, Folge 5     [aus+blick]

22. Mai, 18 Uhr | Katrin Maiwald + justmainz + guests: DisPlay
5 virtuell-performative Begegnungen, Folge 3     [zu+hören]

ab 23. Mai, 19-21 Uhr | STERNA | PAU Produktionen: give me room
Eine Bot-Performance für alle ab 14, Bot-Slot 1
Virginia Woolf schreibt in ihrem Essay „a room of one’s own“, dass die Grundbedingung zum Schreiben von Literatur Geld und ein eigener Raum sind beide nicht nur aktuell ein großes Privileg. Im Zwang zur Beschränkung auf die eigenen vier Wände offenbart sich momentan, wie unterschiedlich die Möglichkeiten derselben sind.
STERNA | PAU Produktionen möchte sich dem Text durch einen Chatbot nähern, ihn neu befragen und Geschichten von eigenen Räumen in Zeiten von social distancing, HomeSchooling, Zukunftsängsten und Solidarität erzählen. Mitmachen kann jede*r, der*die ein Smartphone besitzt – von zu Hause aus.
Von+mit: Maren Becker, Jolanda Uhlig, Laura Pföhler     [drinnen+bleiben]

24. Mai, 12 Uhr | Steven Cloos: Minutenmärchen
Folgen 1 und 2
Dass nur wenige Minuten reichen, um eine Geschichte zu erzählen und die Fantasie anzuregen, zeigen die nacherzählten Märchen im gezeichneten Stop-Motion-Stil für Klein und Groß.     [drauf+sicht]

25. Mai, 12 Uhr | Carina Sophie Eberle: Übermorgen paradise
Vier Retrovisionen, Folge 0     [aus+blick]

26. Mai, 12 Uhr | Frida & Leonie: Wenn ich aus dem Fenster schaue – ein Alltags-Ausblick als Mit-Mach-Hör-Spiel
Hörstück, Folge 6     [aus+blick]

29. Mai, 18 Uhr | Katrin Maiwald + justmainz + guests: DisPlay
5 virtuell-performative Begegnungen, Folge 4     [zu+hören]

30. Mai, 12 Uhr | Susanne Lankow: Ohrenschmaus – zu Hause zu Gehör(t)
Eine Hörcollage von Kindern und Jugendlichen aus Hamburg
Wir haben unsere Ohren geöffnet und die Augen geschlossen, wir sind zur Ruhe gekommen und haben den Geräuschen, Tönen und Stimmen in unserer zur Zeit begrenzten Umgebung genau zugehört und unseren Gedanken dazu freien Lauf gelassen. Hört mal!     [zu+hören]

31. Mai, 12 Uhr | Merisa Ferati, Gaye Mutluay und Delia Kornelsen: Balkongespräche – gemeinsam allein+sein
Ein Ferntheaterstück
Sind wir wirklich so allein, wie wir es zurzeit vielleicht glauben? Was ist eigentlich mit diesen Menschen in unseren Häusern, denen wir flüchtig im Flur begegnen, die jedoch nur wenige Meter von uns entfernt schlafen, essen, lachen und weinen? Wände mögen uns voneinander trennen, aber unsere Balkone sind der Türöffner für Begegnungen, Streitereien und Liebeserklärungen.
Balkongespräche – gemeinsam allein+sein ist das Projekt Theaterbegeisterter, die trotz der aktuellen Situation ihre Spielfreude bewahren und zumindest aus der Ferne gemeinsam weiterspielen. Sie drehen bei sich zuhause Videoclips, die anschließend collageartig zu einem kleinen, digitalen Theaterstück zusammengeschnitten werden, in dem eine Hausgemeinschaft aufeinandertrifft und feststellt, dass „allein+sein“ gar nicht mal so einsam sein muss.     [allein+sein]

1. Juni, 12 Uhr | Laureen Laser: mehr+weniger
Ein Kurzfilm über Abstand und Nähe
2 Meter Abstand ist neu. Andere Abstände gab es schon vorher, die jetzt schmerzlich bewusst werden. Wie verändert Kontaktverbot unsere Wahrnehmung? Wer hält wen auf Abstand und warum? Wo sind sie jetzt, die Menschen? Viel Zeit für Fragen mit Antworten, die in unseren Köpfen immer lauter werden. Denn sie sind wohl nicht sehr schwer zu beantworten. Die Menschen sind Zuhause, im Supermarkt, im Krankenhaus, im Internet, in Flüchtlingslagern. Aber auch hier: Ändert sich die Wahrnehmung dieser Orte, bekommen sie eine andere Bedeutung? Und wo erleben wir Nähe in dieser Zeit? Orte, Stimmen und Menschen verschmelzen zur Momentaufnahme der Corona-Zeit.      [drauf+sicht]

2. Juni, 12 Uhr | Frida & Leonie: Wenn ich aus dem Fenster schaue – ein Alltags-Ausblick als Mit-Mach-Hör-Spiel
Hörstück, Folge 7     [aus+blick]

5. Juni, 18 Uhr | Katrin Maiwald + justmainz + guests: DisPlay
5 virtuell-performative Begegnungen, Folge 5     [zu+hören]

7. Juni, 12 Uhr | Steven Cloos: Minutenmärchen
Folgen 3 und 4
Dass nur wenige Minuten reichen, um eine Geschichte zu erzählen und die Fantasie anzuregen, zeigen die nacherzählten Märchen im gezeichneten Stop-Motion-Stil für Klein und Groß.     [drauf+sicht]

9. Juni, 12 Uhr | Frida & Leonie: Wenn ich aus dem Fenster schaue – ein Alltags-Ausblick als Mit-Mach-Hör-Spiel
Hörstück, Folge 8     [aus+blick]

12. Juni, 12 Uhr | Rosemarie Eberl und Simone Gisela Weber: Unter Strom
Die audiovisuelle Arbeit Unter Strom setzt sich mit körperlichen Phänomenen des Unter-Druck-Stehens auseinander. Über Gespräche und Bewegungsrecherchen entsteht ein Archiv aus unterschiedlichen Medien, die sich auf real-fiktionaler Ebene mit Körpern unter Druck beschäftigen.     [unter+druck]

 

BMFSFJ_2017_Office_Farbe_deDie Mini-Stipendien werden finanziert aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitgliedsbeiträgen der ASSITEJ.

 

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