Musik! Neu! Denken!

Einladung zur „Spurensuche“ dem Arbeitstreffen und Festival der freien Theater am ATZE Musiktheater 10. bis 14. Juni 2018 in Berlin

Noch bis 14. Oktober 2017 können sich freie Theater aus ganz Deutschland für die „Spurensuche“ bewerben. Die ASSITEJ veranstaltet dieses Festival und Arbeitstreffen der freien Theater seit 1992 an wechselnden Theatern. Nachdem sie 2008 am Theater STRAHL (Berlin) und am Theater Havarie (Potsdam) zu Gast war, kommt sie nun 10 Jahre später wieder nach Berlin!

Beim ATZE Musiktheater dreht sich 2018 alles um Musikalität Weiterlesen

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Happy New Ears Festival. Stipendiaten bloggen über das Mannheimer Festival

„WONACH LOHNT ES SICH ZU FRAGEN? WO IST ES RICHTIG ZU FRAGEN?“ Angeli Janhsen stellt diese Fragen in ihrem Fragenbuch „Kunst selbst sehen“ (Freiburg, 2013) und sie antwortet auch: „Es ist nicht sicher, ob Fragen immer und überall richtig sind. Manchmal gibt man sich und der Kunst vielleicht nur Zeit und bedrängt sie nicht. Manchmal ist vielleicht alles klar. Manchmal muss man fragen, um weiter zu kommen, manchmal nicht. Parzival hatte es versäumt, den leidenden Amfortas zu fragen, er hatte nicht verstanden, dass er fragen musste, dass nur so das leiden beendet wurde. Lohengrin dagegen verbietet es Elsa,  ihn zu fragen – und wirklich verliert sie dann mit ihrer Frage ihren Mann. Wie ist zu entscheiden, wo Fragen richtig sind und wo nicht?“

Auf der Suche nach den richtigen Fragen zum Musiktheater für junges Publikum begleiten 12 Stipendiat*innen das Festival und den Kogress Happy New Ears in Mannheim. 14 Inszenierungen aus ganz Europa bieten den praktischen Bezug und drei Kongresstage eine theoretische Grundlage zum Thema. Weiterlesen

Noch fehlt das junge Publikum: Neue Arbeitsformen im neuen Musiktheater

Geehrt durften wir – die ASSITEJ AG Musiktheater für junges Publikum – uns schon fühlen: Die beiden künstlerischen Leiter der Münchener Biennale für neues Musiktheater hatten eine ganze Stunde Zeit für das Gespräch mit Kinder- und Jugendtheatermacher*innen aus Deutschland und der Schweiz und zeigten sich sehr interessiert an einem Austausch. Mehr über die Arbeitsweise von Manos Tsangaris und Daniel Ott gibt es z.B. auf BR Klassik nachzulesen und in der ARD nachzuhören.

Dr. Christiane Plank-Baldauf hat als Gast-Autorin für uns ihre Eindrücke der Biennale und des begleitenden Symposiums zusammengefasst. Ihr Fazit nehme ich hier gern vorweg:

Als wichtiger Parameter zum Gelingen einer produktiven Gemeinschaft wurden v.a. die Freiheit im Austausch, der Luxus ausreichender Vorbereitungs- und Probenzeit, das Übernehmen von Verantwortung im Team sowie die genaue Kenntnis der anderen Arbeitsfelder genannt. Gerade in dieser Diskussion wurde deutlich, dass das Kinder- und Jugendtheater sowohl in der Frage nach den Arbeits- und Produktionsweisen, als auch in der Auseinandersetzung mit dem Publikum einen Erfahrungsvorsprung hat, der in einer spannenden Zusammenarbeit zwischen Biennale und ASSITEJ münden kann.

Und hier geht es zum vollständigen Beitrag…

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