Happy New Ears Festival – Experimentierraum „innen + außen – DAS HÖRBARE SICHTBAR MACHEN“ mit Matthias Hinke

Ein Beitrag von Hannah Antkowiak – Stipendiatin, Studentin des M.A. Konzert- und Musiktheaterdramaturgie, Folkwang Universität der Künste

Experimentierraum, was passiert dort? – Diese Eingangsfrage ist nie in Worten erklärt worden, unausgesprochener Tagesgrundsatz war: Einfach Tun!

Dieses Tun wuchs in drei Schritten nach weit offener Anleitung:

  1. Einen Ausschnitt unserer Umwelt finden, sehen, wahrnehmen, hören, assoziieren. Diesen Ausschnitt klanglich inszenieren.Wir suchen uns ein Bild, das wir in einem Blick erkennen und wahrnehmen können, einen fest definierten Ausschnitt. Was hören wir, was könnten wir hören, wie verknüpfen wir uns selbst als Menschen klanglich mit unserer Umwelt?

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Happy New Ears Festival – Kunst ist keine Frage des Alters, sondern der Neugier

Diese Eindrücke stammen von einer Teilnehmerin aus der Stipendiatengruppe.

Die Türen öffnen sich und eine Gruppe Kinder betritt mit ihren Eltern zaghaft den Raum. Die Nervosität besteht auf beiden Seiten, wir haben uns im Raum verteilt und warten mit unseren Instrumenten. Wir haben nichts geübt, kein Konzept, nur die vorbereitenden Übungen mit denen uns Karel und Astrid in der kurzen Zeit darauf vorbereitet haben, was uns jetzt erwartet. Auch sie sind nervös, denn sie haben dieses Experiment noch nie mit so vielen Musikern durchgeführt. Die ersten Cellotöne erklingen und die Gruppe der Zuschauer hat sich nun erst mal vorsichtig im Eingangsbereich platziert. Ein Mädchen aber durchschreitet neugierig den Raum um dann wieder in die Sicherheit der Gruppe zurückzukehren. Nach und nach trauen sich mehr Kinder, mal alleine, mal in Begleitung ihrer Eltern, den Ärmeltunnel und das klingende Bambusgestell, das mit Stoffbahnen und mit Klanghölzern bestückt ist, zu erkunden. Weiterlesen