Theater als kollektive Kunst – Partizipation als Prinzip

Gemeinsamer Fachtag zum Programm „Kultur macht stark“ von dem Bundesverband freie Darstellende Künste, dem Deutschen Bühnenverein und der ASSITEJ am 01./02.11.2017 im Künstlerhaus Mousonturm

Die Partizipation der Teilnehmenden ist ein zentrales Anliegen des Bundesprogrammes „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“. Doch was bedeutet Partizipation für die Akteur*innen in den Bündnissen? Wo liegen Grenzen der Partizipation? Welche politischen Fragen spielen bei der Diskussion um Kulturelle Teilhabe und Benachteiligung eine Rolle? Und für wen macht sich das Theater stark? Drei Theaterverbände als Programmpartner diskutieren mit den Akteur*innen ihrer Bündnisse über die Erfahrungen aus viereinhalb Jahren „Kultur macht stark“. Welche Perspektiven entstehen für die weitere Arbeit in den Darstellenden Künsten innerhalb der zweiten Programmphase und über das Programm hinaus? Der Fachtag von ASSITEJ, Bundesverband Freie Darstellende Künste und Deutschem Bühnenverein beginnt mit einem Austausch der Akteur*innen der Bündnisse und mündet in das Frankfurter Autorenforum für Kinder- und Jugendtheater, um dort mit einem breiten Fachpublikum über die Möglichkeiten, die „Kultur macht stark“ für die Theaterlandschaft bietet, zu diskutieren.

Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung.

 

 

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Kultur mit allen?!

Eindrücke von einer Fachtagung zur Kulturellen Bildung in der Migrationsgesellschaft

Das Justus-Liebig-Haus in Darmstadt ist voll. Das Thema der Veranstaltung der KulturRegion FrankfurtRheinMain und der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen ist offenbar sehr vielen Menschen ein Anliegen. „Kultur und Kulturelle Bildung können nicht mehr von einer homogenen Mehrheit aus gedacht werden, die Zuordnungen in „Wir und die Anderen“ werden obsolet“ lese ich im Flyer zur Veranstaltung, die sich an Akteur*innen und Expert*innen aus allen Kultur- und Bildungsbereichen, der interkulturellen Arbeit und der Verwaltung richtet, über 200 Teilnehmer sind ihr gefolgt.

Migrationsgeschichte als Familiengeschichte

Der einführende Impuls zum Thema der Veranstaltung wird aus der Perspektive des „Kindes eines Gastarbeiters“ gehalten, wie sich Dr. Manuel Gogos von der Agentur für geistige Gastarbeit bezeichnet. Weiterlesen

Wege ins Theater -letzte Antragsfrist am 30.09.2016

 

Am 30.09.2016 ist die vorerst letzte Frist für die Einreichung von Projektskizzen für Wege ins Theater, das Programm der ASSITEJ im Rahmen des BMBF- Bundesprogramms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung. Wege ins Theater! fördert außerschulische Theaterprojekte für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren, die mit Bildungsbarrieren konfrontiert sind. In den Projekten können verschiedene Aspekte von Theater vorkommen: Rezeption von Theaterkunst und die Diskussion darüber, spielerische Theaterpraxis, Gestaltung von Rahmenprogrammen und vieles mehr. Ziel des Programms ist es, Kinder und Jugendliche zu erreichen, die sonst keinen Zugang zu Theatern haben und Ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, sich (z.B. als Theaterscouts) aktiv einzubringen.

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Selbst Teil der Zielgruppe sein

 

Meike Fechner berichtet aus Berlin: Kultur macht stark soll weiter gehen!

Keynote Speaker Albert Schmitt von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen forderte eindringlich und mit überzeugendem Pathos dazu auf, dass alle Kulturschaffenden, die sich neuen Zielgruppen zuwenden, sich immer auch selbst als Teil der Zielgruppe begreifen sollten. Ihre Neugier, auch ihre Unsicherheit, vor allem aber ihre Offenheit gegenüber den Menschen, denen sie begegnen und mit denen sie arbeiten, seien Voraussetzung für den eigenen Bildungsprozess und den aller Beteiligten.

Dass Kinder und Jugendliche, in deren Alltag die Begegnung mit Kunst und Kultur nicht alltäglich ist, dies seit 2013 in den Projekten des Förderprogramms „Kultur macht stark“ erleben können, war Thema einer Konferenz Weiterlesen