Internationales Regieseminar für Kinder- und Jugendtheater am theater wrede+ in Oldenburg

Vom 12. bis 18. Juni 2017 ist das theater wrede+ Gastgeber des internationalen Regieseminars für Kinder- und Jugendtheater, das die ASSITEJ Deutschland seit 1976 durchführt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in diesem Jahr: Mohammed Aghebati (Iran), Chipo Precious Basopo (Zimbabwe), Hannah Biedermann (Germany), Inda Buschmann (Germany), Nguyet Hang Cao (Vietnam), Edouard Guillaume Eko Efoulou (Cameroon), Olivia Furber (UK), Sudarshana Galbokke Ralalage (Sri Lanka), Micaela Gramajo (Mexico), Timira Gupta (India), Dmytro Gusakov (Ukraine), Lynda Hill (Canada), Daniela Krabbe (Germany), Lovro Krsnik (Croatia), Rogério Paulino Manjate (Mozambique), Manuel Moser (Germany), Aamir Nawaz (Pakistan), Anđelka Nikolić (Serbia), Layla Raña Kanacri (Chile), Sebastian Ryser (Switzerland), Kedar Shreshta (Nepal), Sibusiso Khambule (South Africa), Yael Tilman (Israel), Brigitte Walk (Liechtenstein), Jessica Wilson (Australia),  Jānis Znotiņš (Latvia) sowie Gudrun H. Lelek (theater wrede+), Urfels, Mareike (theater wrede+) und Winfried Wrede (theater wrede+) und für die ASSITEJ Deutschland Cathrin Blöss, Jutta M. Staerk (Vorstand) und Meike Fechner.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Happy New Ears Festival. Stipendiaten bloggen über das Mannheimer Festival

„WONACH LOHNT ES SICH ZU FRAGEN? WO IST ES RICHTIG ZU FRAGEN?“ Angeli Janhsen stellt diese Fragen in ihrem Fragenbuch „Kunst selbst sehen“ (Freiburg, 2013) und sie antwortet auch: „Es ist nicht sicher, ob Fragen immer und überall richtig sind. Manchmal gibt man sich und der Kunst vielleicht nur Zeit und bedrängt sie nicht. Manchmal ist vielleicht alles klar. Manchmal muss man fragen, um weiter zu kommen, manchmal nicht. Parzival hatte es versäumt, den leidenden Amfortas zu fragen, er hatte nicht verstanden, dass er fragen musste, dass nur so das leiden beendet wurde. Lohengrin dagegen verbietet es Elsa,  ihn zu fragen – und wirklich verliert sie dann mit ihrer Frage ihren Mann. Wie ist zu entscheiden, wo Fragen richtig sind und wo nicht?“

Auf der Suche nach den richtigen Fragen zum Musiktheater für junges Publikum begleiten 12 Stipendiat*innen das Festival und den Kogress Happy New Ears in Mannheim. 14 Inszenierungen aus ganz Europa bieten den praktischen Bezug und drei Kongresstage eine theoretische Grundlage zum Thema. Weiterlesen

ASSITEJ Deutschland vergibt 500 € Reisekostenzuschuss für „Next Generation“ in Südafrika: Jetzt bewerben für die Teilnahme am Weltkongress der ASSITEJ in Kapstadt 2017

Alle  Kinder- und Jugendtheatermacher*innen bis 36 Jahre können sich bewerben, um beim Weltkongress vom 17. bis 27. Mai 2017 in Kapstadt (Südafrika) dabei zu sein, Stücke zu sehen, sich über ihre Arbeit auszutauschen, mitzudiskutieren und Leute aus aller Welt kennen zu lernen.

Die Teilnahme an einem Next Generation Programm beim ASSITEJ Weltkongress, bei einem ASSITEJ Artistic Gathering oder bei einem Festival ist in jedem Fall etwas Besonderes und wer wäre nicht gern beim ersten ASSITEJ Weltkongress auf dem afrikanischen Kontinent dabei?  Nishna Mehta aus Indien war Teil der Next Generation-Programme in Berlin (2015) und Birmingham (2016) und schreibt: Weiterlesen

HAPPY NEW EARS – We are online!

The program of the International Congress HAPPY NEW EARS is online now. Here you can register for the congress. (Die deutsche Version dieses Blogposts finden Sie hier.)

The Children’s and Young People’s Theatre Centre (Kinder- und Jugendtheaterzentrum), in co-operation with National Theatre Mannheim’s Young Opera (Junge Oper), invite you to „Happy New Ears“ an International Congress on contemporary music theatre for young audiences between 20th and 22nd November 2016. The congress opens the Young Opera‘s „Happy New Ears“ European Festival of Contemporary Music Theatre for Young Audiences, which will take place between the 20th and 27th November on the occasion of the Young Opera‘s 10th anniversary. Weiterlesen

„Access is being invited to the party, inclusion is being asked to dance.“

Opening On the Edge

Eröffnung „On the Edge“ am 2. Juli 2016 im Birmingham Repertory Theatre

Zitiert wurde dies von Daryl Beeton, Vorsitzender des Netzwerks IIAN (International Inclusive Arts Network) bei der Eröffnung des ASSITEJ Artistic Gathering  2016 unter dem Motto „On the Edge“. Inklusion und Barrierefreiheit werden hier nicht nur diskutiert, sondern auch ausprobiert. Gebärdensprache und Audio Description für blinde Zuschauer gehören dazu.

Ziel ist: Aus verschiedenen Perspektiven die Dinge neu denken und Zugänge schaffen.

Weitere Informationen zur Barrierefreiheit: http://www.ontheedge2016.com/access/

Und auch das Festival „Aua wir leben“ in der Schweiz hat sich in diesem Jahr mit dem Thema beschäftigt. Das Programm enthielt Informationen in einfacher Sprache und gehörlose Helfer*innen beschreiben im Rückblick ihre Erfahrungen: http://auawirleben.ch/de

 

 

 

„Past is future“ – Deutsch-Norwegischer Austausch in Lüneburg und Bergen

Sabine Bahnsen, Leiterin des Kinder- und Jugendtheaters am Theater Lüneburg berichtet vom deutsch-norwegischen Austausch, den die ASSITEJ Zentren in beiden Ländern vermittelt hatten. Anlass war der „36. Hansetag“ in Bergen: Weiterlesen

Das Recht auf Theater als gesellschaftliche Pflicht

Zum Welttag des Kinder- und Jugendtheaters am 20. März 2016

2016 World Day Yvette und Wolfgang

Wir sitzen im Rostrum Theatre auf dem Kulturcampus der Tschwane University of Technology. Es geht um Theater in Transformation, um die Rolle der Kinder in der Gesellschaft, um Künstler als Change Agents. Yvette Hardie berichtet von der kulturellen Diversität, die im Theater für junge Zuschauer möglich ist: vielfältige Geschichten, unterschiedliche Charaktere, international erfahrene Macher und ein interkulturelles Publikum, vor allem eine interdisziplinäre Ästhetik, ein Laboratorium mit Schauspiel, Tanz und Musik, Puppen und Objekten, drinnen und draußen, auf den Bühnen des Lebens. Weiterlesen