Geschichte im Rampenlicht

Inszenierungen historischer Quellen im Theater

Staatsschutz, Treuepflicht, Berufsverbot - szenische LesungTagung vom 19. bis zum 21. Oktober 2017 im Theater am Leibnizplatz, Bremen

Anmeldung bis zum 10. Oktober 2017
Flyer ; weitere Informationen: www.sprechende-akten.de

Was passiert auf der Bühne und mit den Zuschauenden, wenn historische Quellen aufgeführt und durch die Schauspielerinnen und Schauspieler „live geschrieben“ werden? Wie und warum wirken diese Vermittlungen der Quellen „authentisch“? Welche Rolle spielen Raum, Ort und Modus der Aufführung oder: Wie funktioniert das Medium „Geschichtstheater“ insgesamt? Im Mittelpunkt der Tagung stehen Performativität und Medialität von Geschichte im öffentlichen Raum. Sie werden hier vor allem am Beispiel von szenischen Lesungen thematisiert, um exemplarisch spezifische Formen der Remediation von Geschichte zu analysieren.

Anlass der Tagung ist das 10jährige Bestehen des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“, das Forschendes Lernen an der Universität mit der Produktion und Aufführung von szenischen Lesungen aus historischem Quellenmaterial durch die bremer shakespeare company verbindet. Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Thorsten Logge (Universität Hamburg | Public History), Dr. Eva Schöck-Quinteros (Universität Bremen | Aus den Akten auf die Bühne) und Nils Steffen (Universität Heidelberg | Angewandte Geschichtswissenschaft – Public History).

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Musik! Neu! Denken!

Einladung zur „Spurensuche“ dem Arbeitstreffen und Festival der freien Theater am ATZE Musiktheater 10. bis 14. Juni 2018 in Berlin

Noch bis 14. Oktober 2017 können sich freie Theater aus ganz Deutschland für die „Spurensuche“ bewerben. Die ASSITEJ veranstaltet dieses Festival und Arbeitstreffen der freien Theater seit 1992 an wechselnden Theatern. Nachdem sie 2008 am Theater STRAHL (Berlin) und am Theater Havarie (Potsdam) zu Gast war, kommt sie nun 10 Jahre später wieder nach Berlin!

Beim ATZE Musiktheater dreht sich 2018 alles um Musikalität Weiterlesen

Rassismus in Europa: Schwedische Künstlerinnen forschen in Köln

„Shadowland“ ist der Titel eines Projektes der ASSITEJ Schweden, das sich mit Rassismus in Europa befasst. Das COMEDIA Theater und die Spurensuche 13 – das Arbeitstreffen und Festival freier Kinder- und Jugendtheater in der ASSITEJ –  ermöglichen eine Künstlerresidenz in Köln.

Maren van Severen, Dramaturgin am COMEDIA Theater Köln, begleitet die Residenz. Sie schreibt:

„Die zwei schwedischen Theatermacherinnen Bianca Traum und Julia Kraus Dybeck untersuchen in diesem Rahmen die Bedeutung von Kommunikation. Die verschiedenen Varianten der Verständigung der physischen und nonverbalen Begegnung gilt es zu ergründen und aufzudecken. Weiterlesen

Was ist freies Theater? Zehn Antworten von Diethard Wies : Folge 10

Königsgeschichte / Hessen © Baufirma Meissel & Co.10 Theater und Kunst | Am Rande; Vorneweg; Ausklang: Musik
Das breite professionelle Können der Mitglieder, das in die Gruppe Baufirma Meissel & Co. eingeflossen ist, potenziert sich in der Gruppe nochmals durch die gegenseitigen Einflüsse, die beschrieben worden sind, und den langen gemeinsamen Weg mit immer neuen Ansätzen ihres Theaters. Keine spezielle Theaterausbildung und wenig Weiterbildung in Workshops ebnen diesen Weg.
„Ich persönlich habe am meisten mitgebracht durch die Praxis mit anderen Gruppen, durch verrückte Leute, die vielleicht mit Theater gar nichts zu tun haben, aus den anderen Kunstsparten und vor allem daraus, dass wir immer ’ne Gruppe waren.“

Das vollständige Interview zur Geschichte der freien Theatergruppe Baufirma Meissel & Co. wird vom 13. April bis zum 15. Juni 2016 auf www.jugendtheater.net veröffentlicht – weiterlesen:

www.jugendtheater.net/de/baufirma

Was ist freies Theater? Zehn Antworten von Diethard Wies : Folge 9

baufirma-moritz9 Theater und Kunst | Publikum: Für alle!
Die Baufirma Meissel & Co. spielt mit demselben ernsthaften Anspruch für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. „Die Erfahrung sagt aber, dass es leichter ist für Erwachsene zu spielen als für Kinder. Weil Kinder ganz anders über die Emotion ‚rangehen und sich auf Dinge einlassen. Du kannst da ganz schnell Fehler machen. Du willst ja etwas erreichen, du willst ja Inhalte vermitteln. Und wenn das nicht gut durchdacht ist und nicht gut rübergebracht ist, dann machst du Fehler, dann machst du was falsch.“

Das vollständige Interview zur Geschichte der freien Theatergruppe Baufirma Meissel & Co. wird vom 13. April bis zum 15. Juni 2016 auf www.jugendtheater.net veröffentlicht – weiterlesen:

www.jugendtheater.net/de/baufirma

Was ist freies Theater? Zehn Antworten von Diethard Wies : Folge 8

Das blaue Huhn / Variante mit Schulkindern, Kerbersdorf © Ute Schmidt8 Theater und Schule | Standards; Bildung; Wirkung
„Wir haben niemals die Absicht gehabt, unsere Zuschauer zu verändern. Das haben wir gewusst, dass das nicht geht. Aber wir haben dazu beigetragen, eine Stimmung, ein Gefühl, eine Einstellung zu bekommen, zu erhalten, mit zu verändern. Und ich glaube, man nennt das auch feeling, früher hat man gesagt Vibrations, wenn du für eine bestimmte Sache Empathie und Gefühl entwickelst, dann kann sich die Sache auch ändern, vorher nicht. Also wir wollten keine Meinung, keine Einstellung verändern. Das Prinzip der Werbung ist unser Prinzip gewesen. Den Gegner verunsichern durch gute, klare Aussagen, durch schöne Bilder, durch eine gute Arbeit. Den Verunsicherten sicherer machen. Den Sicheren bestätigen. Und der schon bestätigt ist, dem Spaß vermitteln und sagen, du hast ’ne schöne Zeit gehabt mit uns, wir denken auch so. Mehr kannst du mit Theater nicht erreichen.“

Das vollständige Interview zur Geschichte der freien Theatergruppe Baufirma Meissel & Co. wird vom 13. April bis zum 15. Juni 2016 auf www.jugendtheater.net veröffentlicht – weiterlesen:

www.jugendtheater.net/de/baufirma

Pulk Fiktion erhält den George Tabori Förderpreis 2016

George Tabori Preis 2016

Verleihung des George Tabori Preises 2016 im Heimathafen Neukölln: Laudatoren und Preisträger*innen auf der Bühne. Foto: Wolfgang Schneider

Heute Abend werden im Heimathafen Neukölln die George Tabori Preise 2016 verliehen. Das Theaterkollektiv Pulk Fiktion hat allen Grund zum Feiern, denn es wird mit dem Förderpreis geehrt, der mit 10.000 € dotiert ist. Laudator Wolfgang Schneider gratuliert auch im Namen der ASSITEJ und sagt: „[…] Bei all den Fragen über Form und Inhalt haben sie vor allem das Publikum im Blick. Sie sind ein heterogener Pulk von jungen Künstlern, Performern, Musikern, Medienmachern, sie sind bei aller Untersuchung von Gegenwart der Fiktion verpflichtet und sie sind der Wertschätzung würdig. Der Förderpreis zum George Tabori-Preis 2016 geht an „pulk fiktion“! Weiterlesen