„Genau hinsehen, Vielfältigkeit entdecken“

Dazu forderte Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main, bei der Eröffnung des Frankfurter Autorenforums für Kinder- und Jugendtheater im Künstlerhaus Mousonturm auf.

Rein rechnerisch, so Ina Hartwig, werde die Bevölkerung Frankfurts alle 15 Jahre komplett ausgetauscht. Welcher Reichtum in dieser Dynamik und der Vielfalt der Stadtgesellschaft stecke, das gelte es herauszufinden. Und da die Frage nach dem Theater der Zukunft in Frankfurt ohnehin gerade mehr als aktuell sei, komme das Autorenforum mit seinem Thema zur rechten Zeit. (Mehr zur Debatte in Frankfurt unter dem Stichwort „Römerberggespräche auf nachtkritik.de)

Matthias Pees (Intendant des Mousonturms) benannte Kooperation und Kollaboration als Grundlagen seines Programms, das Impulse von Künstler*innen aufgreift, um offen für Zuschauer*innen jeden Alters zu sein.

Gerd Taube, Leiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland, fragte nach dem künstlerischen Umgang mit Diversität und lud dazu ein, das Autorenforum als Ort der Recherche zu nutzen. Rund 100 Fachleute aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland folgen dieser Einladung noch bis zum 4. November.

 

 

 

 

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Wege ins Theater -letzte Antragsfrist am 30.09.2016

 

Am 30.09.2016 ist die vorerst letzte Frist für die Einreichung von Projektskizzen für Wege ins Theater, das Programm der ASSITEJ im Rahmen des BMBF- Bundesprogramms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung. Wege ins Theater! fördert außerschulische Theaterprojekte für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren, die mit Bildungsbarrieren konfrontiert sind. In den Projekten können verschiedene Aspekte von Theater vorkommen: Rezeption von Theaterkunst und die Diskussion darüber, spielerische Theaterpraxis, Gestaltung von Rahmenprogrammen und vieles mehr. Ziel des Programms ist es, Kinder und Jugendliche zu erreichen, die sonst keinen Zugang zu Theatern haben und Ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, sich (z.B. als Theaterscouts) aktiv einzubringen.

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Rassismus in Europa: Schwedische Künstlerinnen forschen in Köln

„Shadowland“ ist der Titel eines Projektes der ASSITEJ Schweden, das sich mit Rassismus in Europa befasst. Das COMEDIA Theater und die Spurensuche 13 – das Arbeitstreffen und Festival freier Kinder- und Jugendtheater in der ASSITEJ –  ermöglichen eine Künstlerresidenz in Köln.

Maren van Severen, Dramaturgin am COMEDIA Theater Köln, begleitet die Residenz. Sie schreibt:

„Die zwei schwedischen Theatermacherinnen Bianca Traum und Julia Kraus Dybeck untersuchen in diesem Rahmen die Bedeutung von Kommunikation. Die verschiedenen Varianten der Verständigung der physischen und nonverbalen Begegnung gilt es zu ergründen und aufzudecken. Weiterlesen

Der 2. bundesweite Tag der Theaterpädagogik

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Gleich drei Veranstaltungen standen für mich am 2. bundesweiten Tag der Theaterpädagogik in Frankfurt am Main auf dem Programm: Die Theaterpädagogische Konferenz Rhein-Main, die Veranstaltung „Diversitätsorientiertes Audience Development“ der ASSITEJ und die Premiere des Kinderensembles des TheaterGrüneSoße. Weiterlesen