Theaterkunst für die Jüngsten, künstlerischer Austausch und Fortbildung für die Künstler*innen

Das Festival „Visioni 2018“ in Bologna (Italien)

2714Das norditalienische Bologna ist gerade wieder Treffpunkt für Theatermacher*innen aus aller Welt, die sich und ihre künstlerische Arbeit dem jüngsten Publikum widmen. Dort wo seit über dreißig Jahren Theater, Kunst und Kultur für die frühe Kindheit als Menschenrecht gelebt wird, im Teatro Testoni Ragazzi und organisiert vom Team der Companie La Baracca, findet noch bis zum 4. März das Theaterfestival „Visioni 2018“ statt. Visionen für das Theater und Visionen für die Zukunft verspricht der Festivaltitel. Und man könnte sagen, mit den Zuschauerkindern aus Kinderkrippen und Kindergärten Bolognas sitzt die Zukunft, zumindest die Italiens, in jeder Vorstellung in den ersten Reihen. Weiterlesen

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Nürnberg, Europa und zurück

Das Festival Panoptikum wurde gestern Abend eröffnet. Im Mittelpunkt der Eröffnungsrede von Andrea Erl stand die Frage nach der Bedeutung Europas und seinen Werten, die sie aus dem Vertrag von Lissabon zitierte. Wolfgang Schneider forderte eine Wahlkampagne für mehr Kinder- und Jugendtheater im Freistaat. Er bezog sich in seinem Grußwort auf die aktuelle Studie der ASSITEJ, die auch Oberbürgermeister Ulrich Maly und Staatssekretär Sieber interessierte. Was muss passieren, damit Kinder und Jugendliche in Nürnberg, Bayern und Europa Theater erleben können?

Zu Gast beim Festival Panoptikum ist auch der Vorstand der ASSITEJ International.

Im Festivalprogramm mit immerhin 53 Aufführungen an 10 Spielstätten präsentiert die ASSITEJ heute ihr neues IXYPSILONZETT Jahrbuch für Kinder- und Jugendtheater 2018. Wolfgang Schneider diskutiert im Gespräch mit Andrea Erl (Theater Mummpitz) und Jürgen Decke (Theater Pfütze) Strukturen für Theaterkunst.

Francfort en francais – Frankreich ist Ehrengast der Buchmesse

Pavillion_France„Scène 20 – Neue französische Theaterstücke“ ist im Verlag Theater der Zeit erschienen. Diese Buchpremiere war am gestrigen Donnerstag, 12.10. einer der Programmpunkte auf der Frankfurter Buchmesse. Von 14.00 bis 16.00 Uhr gehörte die großen Bühne im Frankreich Pavillon der dramatischen Literatur aus Frankreich. Der Übersetzer Frank Weigand lud zum interaktiven Übersetzerspiel ein, das Bureau du Théâtre et de la Dance Berlin stellte „Scène 20“ vor, Schauspieler vom Theater Mainz lasen aus den deutschen Übersetzungen und Autorinnen und Autoren gaben Auskunft. Am Abend ging das Progamm mit „Dancing littéraire“ im Künstlerhaus Mousonturm weiter. Heute, Freitag Abend, werden sich dann alle Autorinnen und Autoren des „Scène“ Bandes in Mainz versammeln und an einem 4-stündigen Lesespaziergang durch die Altstadt teilnehmen.

Sandrine GratloupSandrine Grataloup, verantwortlich für die internationalen Beziehungen bei der Autorenagentur SACD in Paris, hatte das Programm mitgeplant. Sie beriet das Vorbereitungsteam für Frankreichs Ehrenauftritt in Frankfurt in Sachen dramatischer Literatur. „Mit der jährlichen Veröffentlichung von Scène gelingt es, gute französische Dramatik in Übersetzung den Theater in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Für die Dramatikerinnen und Dramatiker aus Frankreich bedeutet der Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse einen hohen Imagegewinn.“
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Völkerverständigung – Ein ehernes Ziel der Robert Bosch Stiftung

Henning Fangauf nahm an der Sitzung des Fachausschusses „International“ der BKJ am 27.9.2017 in Frankfurt am Main teil und berichtet.

Logo_Bosch-Stiftung

Robert Bosch, der geniale Ingenieur, hinterließ nicht nur eine Reihe von Erfindungen sondern auch ein Industrieimperium mit sagenhaften Umsätzen und Gewinnen. Robert Bosch selber war es, der mit seinem Vermögen auch „…Gesundheit, Erziehung, Bildung, Förderung Begabter, Völkerversöhnung und dergleichen…“ unterstützen wollte. Damit legte er die strategische Ausrichtung für die spätere, nach ihm benannte Stiftung. Die Robert Bosch Stiftung ist eine der größten unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland und hat – laut Website- seit der Gründung 1969 1.4 Milliarden € für Projekte zur Verfügung gestellt. 800 Eigen- und Fremdprojekte werden von ca. 200 MitarbeiterInnen jährlich durchgeführt und betreut.
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