Christel Hoffmann erhält für ihr Lebenswerk den „Applause for Lifetime Achievement Award“ der ASSITEJ

Die Berliner Dramaturgin und Theaterlehrerin Prof. Dr. Christel Hoffmann (*1936) wurde am 26. Mai 2017 mit dem Applause for Lifetime Achievement Award der Internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche (ASSITEJ) geehrt. Der Preis wurde in diesem Jahr erstmals vergeben und ehrt diejenigen, die ihr Leben dem Kinder- und Jugendtheater gewidmet haben.

Weitere Preisträger sind Razi Amitai, langjähriger Leiter des Orna Porat Theaters in Tel Aviv, sowie Carlos Herans, Gründer der ASSITEJ Spanien und Wegbegleiter des Theaters für Kinder von 0 bis 4 Jahren.

Jury-Vorsitzende und ASSITEJ Präsidentin Yvette Hardie (Südafrika), hob in ihrer Laudatio hervor: „Christel’s unique contribution to dialogue in TYA is a life dedicated to crossing borders between dramaturgy, directorship and theater pedagogy. This becomes visible all over the world in countless workshops, articles, books and talks as a basis for a shared discourse on high quality in theater arts for children, with children and by children.“

Christel Hoffmann Wolfgang Schneider Razi Amitai

Christel Hoffmann, Wolfgang Schneider, Razi Amitai (Foto: ASSITEJ)

 

Christel Hoffmann war als Chefdramaturgin am Theater der Freundschaft heute Theater an der Parkaue / Junges Staatstheater Berlin und später als Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland tätig und ist bis heute als Autorin und Dozentin eine einflussreiche Stimme in der Kinder- und Jugendtheaterlandschaft. Sie ist Initiatorin des Internationalen Regieseminars für Kinder- und Jugendtheater, das seit 1986 von der ASSITEJ Deutschland durchgeführt wird. Unzählige Workshops zur Arbeit Brechts und seiner Bedeutung für junges Publikum haben im In- und Ausland stattgefunden. Christel Hoffmann ist bekannt für ihre pointierten Fragestellungen, die große Anerkennung professioneller Theaterkunst und den Imperativ der Partizipation von Kindern und Jugendlichen.

Christel Hoffmann nahm den Preis persönlich entgegen und erhielt ein Bild, in dem Kinder aus einem Township zentrale Etappen ihres Lebenswerks festgehalten hatten. In einer bewegenden Dankesrede sagte sie, dies sei einer der großen Momente ihres Lebens. Programmatisch stellte sie fest:  „Das Theater ist der ideale Ort, der Freiraum, der Ort der Freiheit gegen Zwänge, denen wir ausgesetzt sind und die und zwingen zu funktionieren. Im Spiel kann jeder Mensch ohne Ängste entdecken, welche Potentiale in ihm stecken, denn er erlebt es in der Gemeinschaft und das mit Lust.“

Wolfgang Schneider, ASSITEJ Vorsitzender und Ehrenpräsident der internationalen Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, gratulierte allen Preisträgern und unterstrich ihre Bedeutung für die Entwicklung eines weltweiten Netzwerkes der Darstellenden Künste für junges Publikum.

Die Verleihung der Preise fand im Rahmen des Weltkongresses der ASSITEJ im südafrikanischen Kapstadt statt. http://www.assitej2017.org.za

 

 

Neuer Vorstand der ASSITEJ International – Stefan Fischer-Fels wieder gewählt

Louis Valente Yvette Hardie BembelAm 25. Mai 2017 wurde in Kapstadt der neue Vorstand (Executive Committee) der ASSITEJ International gewählt. Am Abend stießen Yvette Hardie (rechts), die im Amt als Präsidentin bestätigt wurde, und Louis Valente (links), der das Amt des Generalsekretärs von Marisa Gimenez Cacho übernimmt, beim Empfang der Delegation aus Deutschland mit Apfelwein aus Frankfurt und Cider aus Südafrika an. Stefan Fischer-Fels vertritt die ASSITEJ Deutschland im Executive Committee. Hier eine Übersicht aller gewählten Mitglieder dieses Gremiums:

Präsidentin: Yvette Hardie (Südafrika)

Generalsekretär: Louis Valente (Dänemark)

EC- Members:

Daniel H. Fernandez – ATINA – ASSITEJ Argentina – Vizepräsident

Sue Giles – Theatre Network Australia – ASSITEJ Australia

Bebe de Soares – TE VEO – ASSITEJ Chile

François Fogel – Scènes d’enfance – ASSITEJ France – Vizepräsident

Stefan Fischer-Fels – ASSITEJ Germany

Roberto Frabetti – ASSITEJ Italy / SMALL SIZE – Schatzmeister

Seok-hong KIM – ASSITEJ Korea

Pamela Udoka – ASSITEJ Nigeria

Cecilie Lundsholt – ASSITEJ Norway

Tatiana Bobrova – ASSITEJ Russia

Ernie Nolan – TYA USA

Manon van de Water – International Theatre for Young Audiences Research Network (ITYARN)

www.assitej-international.org

 

Die nächsten zentralen Termine für den weltweiten Austausch sind:

ASSITEJ Artistic Gathering 2018 in Peking (China)

ASSITEJ Artistic Gathering 2. bis 7. September 2019 in Kristiansand (Norwegen)

ASSITEJ Weltkongress 21 bis 31. Mai 2020 in Tokio (Japan)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die nächsten zentralen Termine für den weltweiten Austausch sind:

ASSITEJ Artistic Gathering 2018 in Peking (China)

ASSITEJ Artistic Gathering 2. bis 7. September 2019 in Kristiansand (Norwegen)

ASSITEJ Weltkongress 21 bis 31. Mai 2020 in Tokio (Japan)

„Making Mandela“ und andere Ausflüge

drama for lifeDas Wochenende haben die Organisatoren des Weltkongresses in Kooperation mit „Drama for life“ (Das Logo ähnelt dem Augenfüßler von Augenblick mal!) genutzt, um Ausflüge in verschiedene Townships zu machen: Professionelle Produktionen wie „Making Mandela“, „Obisike“ und „Our House“ wurden dort ebenso gezeigt wie die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vor Ort. Die Geschichte Südafrikas und sein Alltag werden so sichtbarer als auf den Wegen durch Downtown.

Im District Six Homecoming Center wurden Bücher und unser englischsprachiges IXYPSILONZETT präsentiert – rundherum die Erinnerungen, Geschichten, Fotos und Rezepte der ehemaligen Bewohner, die vor 50 Jahren aus diesem Stadtteil vertrieben worden waren.

Dialogue – The Community Performance Network“ ist überall dabei, macht Fotos, befragt und schreibt, um alle Aktivitäten umfassend zu präsentieren. Das passt zur heutigen Präsentation der ASSITEJ International Archives, die seit 1990 in Frankfurt gepflegt werden.

IXYPSILONZETT ist auf Deutsch und Englisch online: http://www.jugendtheater.net.

ASSITEJ Preise 2017

Ehrung für engagierte Künstler*innen des Kinder- und Jugendtheaters

Am 27. April 2017 wurden im GRIPS Theater am Hansaplatz die ASSITEJ Preise für besondere Verdienste um das Theater für junges Publikum und die ASSITEJ Veranstalterpreise für engagierte Gastspielorganisator*innen verliehen.In zwei Preiskategorien wurden je drei Personen oder Institutionen geehrt.

Mit dem ASSITEJ Preis für besondere Verdienste um das Kinder- und Jugendtheater werden geehrt:

–          Rudolf Herfurtner (München) für sein Werk als Autor unterschiedlichster Genres in den Dramatischen Künsten für junges Publikum

–          Andrea Gronemeyer (Nationaltheater Mannheim) für ihre Impulse zum zeitgenössischen Musiktheater für Kinder und Jugendliche

–          Theaterwerkstatt Pilkentafel (Flensburg) für ihre langjährige Theaterarbeit sowie für ihr zukunftsweisendes Konzept, das einen etablierten Kulturort für neue Künstlergenerationen öffnet und ihn grenzüberschreitend definiert. Elisabedeth Bohde, Thorsten Schütte, Analea Dörre und Manuel Melzer nahmen den Preis entgegen.

Mit dem ASSITEJ Veranstalterpreis für hervorragende Gastfreundschaft und Gastspielorganisation eines qualitätsvollen Theaterprogramms für junges Publikum werden geehrt:

–          Die Ernsting Stiftung / Alter Hof Herding als Träger des konzert theater coesfeld, vertreten durch Dr. Ulrike Hoppe-Oehl und Bettina Maurer, verantwortlich für das Kindertheaterprogramm

–          Wolfgang Barth von den Bürgerhäusern Dreieich

–          Katja Spieß vom FITZ Zentrum für Figurentheater in Stuttgart

Wolfgang Schneider, Vorsitzender der ASSITEJ e.V., hob hervor, wie wichtig in einer sich wandelnden Theater- und Kulturlandschaft persönliches Engagement ist. Die Preisträger stehen für ihre Ideen und Ideale ein. Sie bringen Förderern und politischen Entscheidern Theaterkunst als kulturelle Bildung näher und schaffen Gestaltungsspielräume in Kultur und Gesellschaft. Er sagte „Die ASSITEJ nutzt die Öffentlichkeit des Festivals „Augenblick mal!“, um die visionäre Kraft der darstellenden Künste sichtbar zu machen. Es geht um die gesellschaftliche Herausforderung, Zugänge zu Kultur für alle Kinder und Jugendlichen zu schaffen.

Wolfgang Schneider begrüßte gemeinsam mit Philipp Harpain, Leiter des GRIPS Theaters, rund 300 Gäste, die zu Ehren der diesjährigen ASSITEJ Preisträger*innen nach Berlin gekommen waren. In der Jury zum ASSITEJ Preis und zum ASSITEJ Veranstalterpreis sind Brigitte Dethier (Junges Ensemble Stuttgart), Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Prof. Dr. Gerd Taube (Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland) vertreten. Vorschläge für die Preise, die seit 1991 alle zwei Jahre beim Festival „Augenblick mal!“ verliehen werden, machen die rund 400 Mitglieder der ASSITEJ .

Gastgeberin des Abends war Vorstandsmitglied Julia Dina Heße, Leiterin des Jungen Theaters Münster. Im Anschluss an die Verleihung lud der Vorstand der ASSITEJ zu einem Em pfang auf der Bühne des GRIPS Theaters ein. Getanzt wurde zur Musik des HAC Quartetts.

Fotos und Laudationes unter http://www.assitej.de

„Augenblick mal!“ Das Kinder- und Jugendtheater auf Entdeckungsreise in Berlin

„Augenblick mal!“, das Festival des Theaters für junges Publikum wurde am 25. April eröffnet. Die Festivalgäste wurden  herzlich begrüßt von Gerd Taube und dem gesamten Festivalteam des Kinder- und Jugendtheaterzentrums, den Kurator*innen, vom Produktionsteam von „Ehrliche Arbeit“, von Kay Wuschek (Theater an der Parkaue), Philipp Harpain (GRIPS Theater) sowie von Caren Marks (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Wolfgang Schneider (Vorsitzender der ASSITEJ). Heute Abend werden im GRIPS Theater am Hansaplatz die ASSITEJ Preise verliehen. Wer nicht in Berlin sein kann, kann dennoch mithören, mitgucken, mitmachen, mitdenken und mitreden:

Zum Mithören Kuratorin Anke Meyer im Gespräch: https://www.kulturradio.de/av/programm/kultur_aktuell/2017/kultur_aktuell_0790.html

Zum Mitlesen: http://www.morgenpost.de/incoming/article210303007/Spielerisch-richtige-Antworten-finden.html

https://www.zitty.de/event/buehne-schauspiel/augenblick-mal-sorry-10041751/

Zum Mitgucken: Kuratorin Azadeh Sharifi im TV: http://mediathek.rbb-online.de/tv/zibb/Augenblick-mal/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=3822084&documentId=42314406

Zum Mitmachen: Wolfgang Schneider fragte in seinem Grußwort danach, auf welchem Weg das Kinder- und Jugendtheater in einer sich verändernden Theaterlandschaft ist und warb für die Teilnahme an der repräsentativen Befragung der ASSITEJ, die Grundlage für einen Bericht zur Lage des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland sein wird. Denn es geht darum herauszufinden:

„Wer sind wir? Und wie viele? Wer fördert, wer macht mit, wer guckt zu? Was wird gespielt, in welchen Räumen, mit welchen Mitteln? Eine quantitativ angelegte empirische Studie soll der Selbstvergewisserung dienen. Sie wird durch Ihre Teilnahme qualifiziert, mit Beispielen aus der künstlerischen Praxis und durch die Analyse kulturpolitischer Rahmenbedingungen. Machen Sie mit, auf dem Weg zu den wahren Fakten, machen Sie Anregungen, was geht und was nicht.“

Wer noch keine Einladung zur Teilnahme erhalten hat, sollte sich rasch an kjtstudie@kjtz.de wenden.

Zum Mitdenken und Mitengagieren:

„Immer noch gibt es die Verteilungskämpfe, die Ungerechtigkeiten im System: Das Theater für junges Publikum, das mit dem geringsten Etat, mit den kleinsten Ensembles, die zudem die bescheidensten Buden bespielen müssen. Wenn sie überhaupt eine würdige Spielstätte ihr Eigen nennen dürfen. Jüngstes Beispiel: Das Theater o.N. in Berlin kriegt eine Kündigung. Wenn ihnen überhaupt eine würdige Förderung gewährt wird. Jüngstes Beispiel: Das Theater Pilkentafel in Flensburg. Was da abgeht, das geht ganz und gar nicht!

http://www.theater-on.com

http://flensburgtheater.de/pilkentafel/

Mehr über das Festival ist unter www.augenblickmal.de zu erfahren.

 

Das deutsche Kindertheater hat die Verpflichtung, sich international zu öffnen – wie das Festival Starke Stücke es tut!

Stefan Fischer-Fels, Leiter des Jungen Schauspielhauses Düsseldorf, stellvertretender Vorsitzender der ASSITEJ Deutschland und Vizepräsident der ASSITEJ International, sprach gestern aus Anlass der Eröffnung des Internationalen Kinder- und Jugendtheaterfestivals „Starke Stücke“ in Bad Homburg.

Seine Rede ist ein politisches Statement für die interkulturelle und internationale Öffnung von Kulturinstitutionen:

Liebe Kollegen, liebe Freunde, liebe Anwesende, danke für die Einladung zu diesem traditionsreichen Festival, das wie kein anderes in Deutschland zum 23. Mal Internationalität mit Regionalität verbindet. 

In meiner Eigenschaft als Vice-President of Assitej International bin ich in den letzten Jahren auf allen Kontinenten gewesen, in Argentinien, Brasilien, Australien, Kamerun, Indien, Japan und Korea, in Birmingham und Kristiansand, ja sogar in Linz an der Donau. In vielen Ländern schauen die Theatermacher mit großem Respekt auf die deutsche Kindertheaterlandschaft, auf zuverlässige Etats, feste Häuser, bezahlte Schauspieler, Ausbildungsgänge für alle Theaterberufe und gut organisierte Festivals. – Sie sind überrascht, wenn ich von der frustrierenden Tatsache spreche, dass auch in Deutschland immer noch meistens gilt: kleines Geld für kleine Leute; dass es immer noch Kultur- und Finanzpolitiker gibt, die nicht begreifen, dass Qualität und große Kunst im Kindertheater nicht billig zu haben ist. Kindertheatermacher haben größere Verantwortung und werden dafür schlechter bezahlt – das versteht kein Mensch in Deutschland. Im Ausland verstehen es alle: Es ist fast überall so. Kindertheatertechnisch sind wir immer noch Entwicklungsländer: Schauspieler kämpfen um eine angemessene Bezahlung und ordentliche Arbeitszeiten, Theater kämpfen mit überlasteten Schulen um ihr Recht, Ungewöhnliches und Sperriges auf ihren Bühnen zeigen zu dürfen. Es ist nicht alles schön, auch wenn es von weitem vielleicht so aussieht.

Aber nehmen wir mal an, wir wären reich, dann wäre meine nächste Frage: Was machen wir aus unserem „Reichtum“?

Vielleicht hilft ein zentraler Gedanke der „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der UNO: das ist der Gedanke des Teilens. Wenn das deutsche Kindertheater vergleichsweise gut ausgestattet ist, dann hat es vielleicht die Verpflichtung, sich international zu öffnen – wie das Festival Starke Stücke es tut!  – und seine Möglichkeiten mit anderen zu teilen. Nicht nur aus Solidarität. Sondern weil es UNS reicher und klüger macht, wenn wir neue Perspektiven durch Austausch gewinnen.

Wir wissen alle, dass es heute keine wichtigere kulturpolitische Entwicklung gibt als die interkulturelle und internationale Öffnung der deutschen Kulturinstitutionen. – Es geht darum, das Globale Dorf zu errichten, statt Mauern und Zäune zu aufzubauen. Es geht darum, dafür Geschichten und Dramaturgien und faire Kooperationen für das Weltdorf zu entwickeln.

Die interkulturelle und internationale Öffnung deutscher Festivals, deutscher Theater ist der notwendige Schritt in eine Welt, die sich immer mehr als globales Dorf versteht, eine Community, die der AfD und anderen Ängstlichen eine starke Utopie entgegensetzen will: die Utopie der Diversity. Die gilt es zu feiern, zu kritisieren, zu befragen, zum Thema zu machen.

Schauspieler, Regisseure, Autoren, Kooperationspartner – das alles kann nicht mehr nur biodeutsch gedacht und gemacht werden. Es gilt einen neugierigen blick zu entwickeln, auch andere Ausdrucksweisen und Spielweisen und Schreibweisen anzuerkennen und einzubeziehen – und es zu wagen, sie dem Publikum vorzustellen.

Nigeria als Beispiel Weiterlesen

Warten. Stefan Fischer-Fels über seine Reise nach Yaundé, Kamerun

 

Der Vorstand der Assitej International – das Executive Committee – trifft sich alle 4 bis 6 Monate irgendwo auf der Welt, um die Geschäfte des weltweiten Bündnisses des Theaters für Kinder voranzutreiben. In den letzten 5 Jahren war ich auf diese Weise in Argentinien, Aserbaidschan, Australien, England, Indien, Japan, Österreich, Polen, Ukraine… Aber das war alles nichts gegen diese Reise nach Kamerun. Dort gibt es jährlich in der 2-Millionen-Hauptstadt Yaoundé das internationale Theater-Festival für junges Publikum „Fateh“. Wir sind Gäste des Festivals, treffen die Künstler vor Ort und erfahren, welche Fragen und Herausforderungen hier bestehen.

foto-nov-2016-yaounde-sff-klein

Kamerun ist ein armes Land. Es hat Rohstoffe, aber die Gewinne fließen in die Taschen einer kleinen reichen Oberschicht, die Weiterlesen