Teil 6 des „Frankfurter Forum Junges Theater“ am 30.09. + 01.10.

Danke an Alle, die bisher mit uns gereist sind: insbesondere an Damian, Eva, Eylem, Filypos, Ina, Jakob, Lisa und Tarig aus dem Team der FF-Jugendlichen!
Wollt Ihr wissen, wie sie die Tagungen für Fachpublikum erleben und welche Vorschläge sie haben, wie man miteinander ins Gespräch kommen kann? Dann merkt Euch den Abschlussteil 6 unserer Reihe in Frankfurt vor!
Danke an Julia, Jamal und Fabian, die die Jugendlichen als Vermittlungsteam begleiten!

Frankfurter Forum Junges Theater, Teil 6: „macht+spiele“
30. September + 01. Oktober 2022, Frankfurt am Main

Nach fünf Stationen in Frankfurt, Mainz, Dresden und online findet die Tagungsreihe Frankfurter Forum Junges Theater: FForwärts+machen ihren Abschluss bei der 11. Festivalausgabe von Politik im Freien Theater. Seit November 2021 beschäftigen wir uns in unterschiedlichen Formaten und Kooperationen mit Machtverhältnissen, Fragen nach Teilhabe und Mitsprache. Die sechste und letzte Haltestelle möchte unter dem Motto „macht+spiele“ die Beobachtungen, Fäden, Erfahrungen und Perspektiven des vergangenen Jahres zusammen+sammeln.

Was haben wir in den vergangenen 5 Teilen – und dazwischen – gemacht? Wie steht es um die politische und kulturelle Teilhabe junger Menschen?
Wer ist eigentlich macht- und handlungsfähig? Wer macht die Spielregeln in den Darstellenden Künsten für junges Publikum und mit jungen Menschen?
(Wie) können wir aus diesem gemeinsamen Prozess den Diskurs in den Darstellenden Künsten für junges Publikum weiterentwickeln?
Was lässt sich daraus im Hinblick auf die Beteiligung junger Menschen an gesellschaftlichen Entwicklungen und Entscheidungen im Allgemeinen ableiten?

Am 30. September habt Ihr die Möglichkeit, Referent*innen und Gäste der ersten fünf Teile des Frankfurter Forum Junges Theater wiederzusehen. Mit wem wolltet Ihr das ganze Jahr über sprechen, es hat aber irgendwie nie geklappt?

Das haben wir vor allem die Jugendlichen gefragt, die unsere Tagungsreihe begleiten: Daher treffen wir uns ab Mittag im Zoogesellschaftshaus und laden Referent*innen und Workshopformate ein, die sie cool fanden und mit denen sie gerne nochmal ins Gespräch kommen würden.
Ab 18 Uhr besuchen wir Aufführungen aus dem Festivalprogramm.

Am 1. Oktober laden wir alle an Partizipation Interessierten ein zu einem FFrühstück und Erfahrungsaustausch ins Zoogesellschaftshaus: Wir möchten mit Euch darüber sprechen, was das Jahr über passiert ist. Viele Beteiligte unserer Tagungsreihe haben das ganze Jahr über eine gemeinsame Reise gemacht und möchten mit Euch anhand dieser Erfahrungen über Mitsprache, Teilhabe und Machtverhältnisse reden.

Für beide Tage gilt: Wer neu dazukommt, ist genauso willkommen wie Wiederholungsteilnehmende!

Zur Anmeldung geht es HIER.

Programm:

FREITAG, 30. September:

12 Uhr
Mittagsimbiss und Begrüßung durch die FForum-Jugendlichen: macht+spiele!

13 – 14:30 Uhr
Programmrunde 1:

Workshop „Lügen üben“: Was sind die besten Lügen von Theatermacher*innen?
In ihrer Arbeit entwickeln Brands/Sistig/Steinmair partizipative Strategien des Sammelns als Mittel, um Texte zu produzieren. Im Workshop stellen Max Brands und Hanna Steinmair die konzeptuelle Arbeit ihrer Gruppe für junges Publikum vor und suchen mit den Teilnehmer*innen nach Prinzipien des Sammelns und Ordnens. Gemeinsam üben wir das Lügen, indem wir schreiben, editieren und lesen.
Voraussetzung: Ein Mindestmaß an Schamlosigkeit.

Scratch-Event mit den Theaterautor*innen Matin Soofipour Omam, Stefan Wipplinger, Amir Gudarzi, Maria Milisavljević, Julia-Huda Nahas, u.a.:
Welche Geschichten werden im Theater für junges Publikum erzählt? Wer macht eigentlich die Texte? Wollt Ihr mal dabei mitreden, welche Texte für das Theater gerade entstehen?
Hier habt Ihr die Chance: In mehreren Slots trefft Ihr Euch in Kleingruppen mit eine*r Autor*in, lest gemeinsam eine Szene aus einem Textentwurf und diskutiert aus unterschiedlichen Perspektiven dessen szenische Umsetzung.

Workshop des Aktionsbündnis AB__ (Aktionsbündnis):
Wir haben über das Jahr hinweg versucht eine diskriminierungskritische Handreichung für Theatermacher*innen zu erarbeiten. Dieses Projekt ging mit dem FForum auf Reisen und wurde so von Station zu Station weiterentwickelt. Ehrlich gesagt: Wir sind noch nicht ganz fertig geworden. Die Themenfelder sind abgesteckt, viele Texte wurde geschrieben, Materialien gesammelt. Und plötzlich doch wieder die Frage: Für wen machen wir das eigentlich? Wie können wir Zugänge schaffen? Und was braucht es noch? Wir wollen die letzte Station der Reise benutzen, um Euch einen Einblick zu geben und um mit Euch in den Austausch zu kommen.

15:30 – 17 Uhr
Programmrunde 2: Workshops und Scratch-Event

Ab 18 Uhr
Festivalprogramm für junges Publikum

SAMSTAG, 01. Oktober:

10:30 Uhr
Setzt Euch an unsere FFrühstückstische!

11 Uhr
croissants+diskussion mit den FForum-Jugendlichen und Stefanje Meyer: „Worüber redet Ihr denn eigentlich? Oder: Beteiligungsprozesse – voll das erwachsene Wort“
Die Jugendlichen haben jetzt ein Jahr lang Erwachsenen zugehört: Worüber wollen sie mit Euch sprechen?

13 – 14:30 Uhr
Tischgespräche zu den Tagungsteilen 1 – 5:
Was habt Ihr selbst bei den Tagungsteilen erlebt? Wo wart Ihr nicht dabei und möchtet mehr erfahren? Und was hat das mit Partizipation zu tun?

15 Uhr
Netzwerktreffen der Initiative „Talk ohne Show“


Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) veranstaltet das Festival zum Thema „Macht“ in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Schauspiel Frankfurt und der Festival-AG Frankfurt, einem Netzwerk der lokalen Freien Szene, in dem unter
anderem ID_Frankfurt e.V., der Landesverband Professionelle Freie Darstellende Künste Hessen e.V. (laPROF) sowie das Theater Naxos vertreten sind.


Das Frankfurter Forum Junges Theater: FForwärts+machen ist eine Veranstaltung des KJTZ in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
sowie dem Staatstheater Mainz und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Teil 3);
der Projektgruppe „Kinder- und Jugendtheater im Zoogesellschaftshaus“ des Kulturamtes der Stadt Frankfurt und der Netzwerkinitiative Talk ohne Show (Teil 4+2);
der Dramaturgischen Gesellschaft (Teil 5). 
Es wird gefördert durch die Stiftung Deutsche Jugendmarke, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, den Deutschen Literaturfonds sowie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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