Zwischen Marmor und Asphalt: Audiowalk zum Projekt „frankfurt am main+finden“

Eine Glastür, die einen Einblick in ein Foyer mit Marmorboden gewährt, eine Holztür mit eingearbeiteten Verzierungen und eingeschnitzten Mustern, ein Tympanon getragen von korinthischen Säulen – es sind wenige Meter, die den Innenbereich eines Theaters von dessen Vorplatz trennen, und dennoch könnten sie unterschiedlicher nicht sein.

Zwischen Marmor und Asphalt ist ein Audio-Walk vor einem Staats- oder Stadttheater in einer beliebigen Stadt, der das Theater als Ort wahrnimmt und fragend untersucht:

Ist die Gesellschaft, die vor dem Theater auf den Bus wartet, dieselbe, die sich im Foyer Karten für eine Vorstellung kauft? Wie wirkt die Architektur eines Theatergebäudes auf uns? Für wen ist Theater zugänglich? Sind eine pompöse Inneneinrichtung und ein konventioneller Dress-Code soziale Barrieren? Wie sieht es mit physischen Barrieren aus? Wonach riecht ein Theater? Was ist Hochkultur?

Ihr braucht Euer Smartphone oder Euren MP3-Player sowie Kopfhörer, dann kann es schon losgehen! Jede*r kann überall in einer Stadt mit Staatstheater o.Ä. mitmachen!

Der Audiowalk wurde im Rahmen des Frankfurter Forum Junges Theater: stadt+finden konzipiert und produziert von Antigone Akgün und Ilias Botseas.
Wir laden herzlich zur gemeinsamen Reflexion der individuellen Spaziergänge ein am Freitag, 13.11. um 19 Uhr via Zoom. Meldet Euch dazu bitte hier an!

Hier ist die MP3-Datei zum Download (je nach Browser bitte ggf. Rechtsklick, dann „Audio speichern unter“):


Das Frankfurter Forum Junges Theater: stadt+finden ist eine dezentrale Veranstaltung des KJTZ in Kooperation mit Staff-Mitgliedern des AYŞE X-Staatstheaters+guests sowie dem Literaturhaus Frankfurt.
Es wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, den Deutschen Literaturfonds sowie durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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