Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19): Umgang, Rechte und Sicherheiten

+++Wir sammeln hier Informationen zur aktuellen Situation für Theaterschaffende, Stand: 23. Juni+++

Allgemeines:

  • Hier findet Ihr das Positionspapier des Rates für Kulturelle Bildung vom 24. April
  • Geprüfte Informationen zum Virus und wie Sie sich und andere schützen können, erhalten Sie beim Robert Koch Institut.
  • Offizielle Leitlinien der Bundesregierung gegen die weitere Ausbreitung finden Sie außerdem hier.
  • NDR Podcast „Coronavirus-Update“ mit dem Leiter der Virologie an der Berliner Charité, Prof. Dr. Christian Drosten
  • Wenn Sie sich fragen, wie gefährdet Sie sind, weil vielleicht ein*e Kolleg*in oder Bekannte*r mit Sars-CoV-2 infiziert ist: Diese Entscheidungshilfe zeigt, was nun zu tun ist.
  • Hier finden sich Infos zum Virus in mehreren Sprachen.
  • Der Berufsverband Deutscher Psycholog*innen (BDP e.V.) bietet in den kommenden Wochen eine besondere Form der psychologischen Beratung an: die BDP-Corona-Hotline.
  • Alle Organisationsformen, und so auch jene im Kulturbereich (unabhängig davon, ob sie klassisch als Arbeitgebende/ Arbeitnehmende oder als freie Kollektive/ Gruppen organisiert sind), können auf bestimmte Grundregeln der Zusammenarbeit achten, wie z. B. auf vorhandene Hygienemöglichkeiten oder darauf, dass Menschen nicht krank zur Arbeit erscheinen – und dies nicht nur in Corona-Zeiten. Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung dazu finden sich hier.

Finanzielles:

  • Verschiedene Bundesländer haben inzwischen Hilfsmaßnahmen für Unternehmen aufgelegt, die auch von Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft genutzt werden können. Ebenso haben verschiedene Bundesländer Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht. Der Deutsche Kulturrat hat eine Übersicht der Hilfsmaßnahmen der Länder erstellt.
  • Die BKJ trägt fortlaufend Informationen zusammen, die helfen können, die Krise zu bewältigen: Der „Shutdown“ aufgrund der Corona-Pandemie zunächst bis zum Ende der Osterferien zieht für viele Akteure der Kulturellen Bildung massive finanzielle Einbußen nach sich. Betroffen sind insbesondere Initativen, Vereine, Agenturen und Einrichtungen der außerschulischen Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit sowie Freiberufler*innen Solo-Selbständige.
  • Informationen und Pressemitteilung der Bundesregierung: „Rettungsschirm für den Kulturbereich“
  • Ein guter Überblick zu den arbeitsrechtlichen Regelungen und Auswirkungen findet sich beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
  • FAQs zur Antragsstellung: Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinstbetriebe
  • Theapolis hat eine Übersicht zusammengestellt mit den wichtigsten Links, wo es jetzt finanzielle Hilfen gibt.
  • Viele Theater und Solo-Selbständige verzeichnen große Einkommensverluste durch den Wegfall von Gastspielen, Workshops etc. In vielen Ländern gibt es Initiativen, diese Verluste zu dokumentieren. Dies geschieht zum Teil durch Umfragen, auch initiiert von und im Dialog mit Politik und Kulturverwaltung. Die LanZe Sachsen-Anhalt hat eine Vorlage für die Dokumentation von Verdienstausfällen erstellt.
  • Aktuelle Hinweise der Künstlersozialkasse zum Coronavirus für selbständige Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen
  • Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes fasst Informationen und Updates zusammen, insbesondere hinsichtlich konkreter Unterstützungsangebote auf Bundes- und Länderebene. Die Liste wird kontinuierlich ergänzt.
  • Was fest angestellte und freie Theaterschaffende wissen sollten: nachtkritik.de sammelt auf seiner Seite alle das deutschsprachige Theater betreffende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2/COVID-19). Die Angaben werden laufend aktualisiert.
    Außerdem veröffentlichen die Kolleg*innen auf ihrem Portal einen Online-Spielplan virtueller Kulturangebote.
  • Der Deutsche Kulturrat fasst ab sofort mehrmals in der Woche die aktuellen Ereignisse, Positionen, Handreichungen, Maßnahmen und Weiteres in einem neuen Newsletter (Corona vs Kultur) zusammen, für alle von Einschränkungen betroffenen Künstler, kulturwirtschaftlichen Unternehmen, öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen.
  • Rechte und Pflichten von angestellten Arbeitnehmer*innen: Hinweise von ver.di
  • Der Bundesverband Freie Darstellende Künste setzt sich in der Allianz der Freien Künste, dem Zusammenschluß von 18 Verbänden der frei und professionell arbeitenden Künstler*innen, im politischen Raum dafür ein, dass eine Absicherung der wirtschaftlichen Risiken der Kreativen im Zusammenhang mit Coronavirus/COVID-19 in den Blick genommen wird. Gearbeitet wird aktuell an einer Umfrage zu den zu erwartenden Folgen der Pandemie für die freiberuflich und selbständig tätigen Akteur*innen im Kunst- und Kulturbereich. Die Allianz der Freien Künste schließt sich den Forderungen des Deutschen Kulturrats an, dass die öffentliche Hand Fördermittel beim Ausfall von Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht von den Kultureinrichtungen und den Künstler*innen zurückfordert. Angaben zur rechtlichen Einschätzung von Veranstaltungsabsagen finden sich auch beim Fachverband für Messeunternehmen.
  • Wenn Veranstaltungen/ Shows tatsächlich ausfallen oder abgesagt werden, stehen meist konkrete und schmerzliche Einnahmeverluste für die Beteiligten an. Wir empfehlen für Hintergrundwissen die Informationsschrift für Expert*innen Nr. 2: Kündigung – Ausfall des Performing Arts Programm Berlin von Sonja Laaser, die grundsätzliche Hinweise zum Ausfall und der Absage von Veranstaltungen gibt. Aber Achtung: Informationsschriften und Handreichungen ersetzen keine spezifische Rechtsberatung für die jeweilige individuelle Fragestellung. Vermeintlich ähnliche Einzelfälle werden in wichtigen Details oftmals unterschiedlich bewertet.

Offene Briefe/Petitionen:

 

 

 

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