A view inside theatre history: German dramaturg meets Italian student from Pisa University | Ein Einblick in die Theatergeschichte: Eine deutsche Dramaturgin trifft auf italienische Studentin aus Pisa

von Lina-Sophie Schulz und Sara Manzi


January 16, 2019, Berlin Prenzlauer Berg:

Christel Hoffmann, Sara Manzi a master student from Pisa University who came to Berlin to conduct research on Natalja Saz and Lina-Sophie Schulz, who works in her cultural voluntary social year in the project office in Berlin, meet for this interview for which Lina is volunteering to serve as a translator and also to write a short report.

saramanzi
Sara Manzi with a publication on children’s theatre and a dedication by author Christel Hoffmann

Sara Manzi had already contacted the ASSITEJ (located in Frankfurt am Main) from Italy to ask for material on Natalja Saz. To her surprise, they suggested a meeting with dramaturg and theatre researcher Christel Hoffmann, which was arranged soon after. It was a good chance to meet somebody who did know Natalja Saz personally and also published and researched on her.

The communication between Sara Manzi and Christel Hoffmann was fluent and passionate despite the language barrier: Mrs. Hoffmann brilliantly replied with amazing code-switching between English and German. She took us on a journey through the beginning of children’s and youth theatre without forgetting the historical circumstances that are always crucial in every work of art. She did not just share her knowledge, but also told us interesting anecdotes, like the circumstances of her first meeting with Natalja Saz. Mrs. Hoffmann didn’t hide her happiness on the fact that the Italian student had chosen this topic 100 years after Saz founded the first professional theatre for children in Moscow. She also gave Sara Manzi the permission to record the interview, so that she will be able to listen again and quote Christel Hoffmann’s precious witness testimony in her thesis.

Thank you very much for the intense two-hour conversation and the visit to the Berlin archive of KJTZ!


21.1.19 sara manzi & annett israel im berliner archiv
Sara Manzi and Annett Israel in the KJTZ archive in Berlin, researching on Natalja Saz

16. Januar 2019, Berlin-Prenzlauer Berg:

Christel Hoffmann trifft Sara Manzi, Studentin an der Universität in Pisa, die nach Berlin gekommen ist um zu Natalja Saz zu forschen, und Lina-Sophie Schulz, FSJ-Kultur-Freiwillige im Projektbüro Berlin des KJTZ. Lina ist als Übersetzungsassistentin dabei und fasst hier ihre und Saras Manzis Eindrücke zusammen.

Bereits von Italien aus hatte Sara Manzi die ASSITEJ in Frankfurt kontaktiert. Völlig überraschend wurde ihr dann ein Treffen mit der Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin Christel Hoffmann vorgeschlagen und arrangiert. Eine tolle Chance, jemanden zu treffen, der Natalja Saz noch persönlich kennengelernt und über sie geschrieben hatte.

Trotz der Sprachbarriere zwischen Sara und Christel Hoffmann wurde flüssig und leidenschaftlich miteinander kommuniziert. Frau Hoffmann überraschte mit guten Englischkenntnissen und macht die Dolmetscherin beinahe überflüssig. Sie nahm uns mit auf eine Reise durch die Entstehungsgeschichte des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland und der damaligen Sowjetunion. Dabei ging sie besonders auf die politischen Gegebenheiten zu der damaligen Zeit ein. Sie ließ uns jedoch nicht nur an ihrem Wissen teilhaben, sondern erzählte zudem ein paar Anekdoten, unter anderem die von ihrem ersten Treffen mit Natalja Saz. Christel Hoffmanns Freude über das Interesse einer italienischen Studentin an der nun mehr als hundert Jahren zurückliegenden Gründung des Kinder- und Jugendtheaters in Moskau war kaum zu übersehen. Sie gestattete Sara auch das Gespräch mitzuschneiden, um die kostbaren Zeitzeugenaussagen später richtig zitieren zu können.

Vielen Dank für zwei intensive und sehr gelungene Gesprächsstunden und einen Besuch im Berliner Archiv des KJTZ!

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Ein Kommentar

  1. Ich habe den Bericht mit großem Interesse gelesen und möchte die Gelegenheit nutzen, um Frau Prof. Dr. Christel Hoffmann noch einmal für ihre Mühe und ihr Engagement herzlich zu danken. Durch ihre fachliche und persönliche Unterstützung hat sie auch zur Verwirklichung meiner Dissertation zum dt. KiJu-Theater beigetragen. Ich bin ihr unendlich dankbar dafür, dass ich sie kennen lernen durfte. Ich denke immer noch gerne an unsere spannende und anregende Gespräche über das DDR-Kinder- und Jugendther zurück. Für ihre besondere Freundlichkeit und für die uneigennützige Versorgung von Artikeln und vergriffenen Büchern zum Thema bedanke ich mich recht herzlich. LG aus Barcelona (Katalonien)🙂

    Dr. Jordi Auseller Roquet
    Facultat d’Educació, Traducció i Ciències Humanes
    Departament de Traducció, Interpretació i Llengües Aplicades
    Universitat de Vic-Universitat Central de Catalunya

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