Völkerverständigung – Ein ehernes Ziel der Robert Bosch Stiftung

Henning Fangauf nahm an der Sitzung des Fachausschusses „International“ der BKJ am 27.9.2017 in Frankfurt am Main teil und berichtet.

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Robert Bosch, der geniale Ingenieur, hinterließ nicht nur eine Reihe von Erfindungen sondern auch ein Industrieimperium mit sagenhaften Umsätzen und Gewinnen. Robert Bosch selber war es, der mit seinem Vermögen auch „…Gesundheit, Erziehung, Bildung, Förderung Begabter, Völkerversöhnung und dergleichen…“ unterstützen wollte. Damit legte er die strategische Ausrichtung für die spätere, nach ihm benannte Stiftung. Die Robert Bosch Stiftung ist eine der größten unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland und hat – laut Website- seit der Gründung 1969 1.4 Milliarden € für Projekte zur Verfügung gestellt. 800 Eigen- und Fremdprojekte werden von ca. 200 MitarbeiterInnen jährlich durchgeführt und betreut.

picture_Karlsson_BoschStfitungIn seiner Herbstsitzung hat sich nun der Fachausschuss „Internationales“ der BKJ näher mit der Arbeit der Robert Bosch Stiftung beschäftigt und das Gespräch über deren Arbeit in der Völkerverständigung gesucht. Die Senior Projektmanagerin Karin Karlsson, zuständig für das Thema Internationale Bildung, nahm als Gast und Referentin an unserer Sitzung am 27.9.2017 in Frankfurt am Main teil.

Im Zentrum des Gespräches mit Frau Karlsson stand die Frage nach Chancen und Risiken aber auch Erfolgen und Misserfolgen in der internationalen Jugendarbeit. „Mobilität“ als eines der Schlüsselworte der europäischen Jugendpolitik kann kritisch hinterfragt werden und wie „Internationale Bildung“ aussehen könnte, darüber macht sich die Robert Bosch Stiftung zahlreich Gedanken. Und dass „für alle jungen Menschen in Europa eine Auslandserfahrung zum selbstverständlichen Teil ihres Werdegangs“ werde, sei als Wunsch der Bosch Stiftung formuliert.

Die Internationale Bildung, eher ein kleiner Arbeitsbereich in der Gesamtkonzeption der Robert Bosch Stiftung, will die Rahmenbedingungen für den internationalen Jugendaustausch verbessern und wendet sich v.a. an Multiplikatoren und Entscheidungsträger. Mit ihrer „Aktion Auslandserfahrung bringt’s!“ will die Stiftung
– das Thema aufwerten und Bewusstsein schaffen
– Zugänge eröffnen und neue  Zielgruppen erreichen
– Schlüsselfiguren befähigen und Unterstützersysteme stärken.

Der Austausch mit der Robert Bosch Stiftung über diese Arbeitsfelder und Ziele kann für die BKJ Mitgliedsorganisationen, die internationale Jugendarbeit leisten, von Nutzen sein. Sie helfen mit, den internationalen Jugendaustausch werthaltiger zu machen und nicht nur den individuellen „Ich-Nutzen“ für den Einzelnen sondern auch den gesellschaftlichen und politischen Gewinn durch internationale Jugendbildung herauszustellen. Die Themen eröffnen einen kritischen Dialog über die „Instrumentalisierung“ von Jugendaustausch und die Effektivitätsdebatte (was passiert mehr als nur „Spaß haben“?) Karin Karlsson (Tel. 0711 46084-540, karin.karlsson@bosch-stiftung.de) hat sich in diesen Fragen als kompetente Ansprechpartnerin erwiesen und gibt gerne weitere Auskünfte.

 

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