Interplay Europe Festival for Young Playwrights

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Ljungskile. 9 Uhr morgens. Der Himmel ist zwar eigentlich grau, aber wofür gibt es Instagram-Filter?

Tag 1

Ankommen. Umfallen. Essen. Herausfinden, dass Bier auf schwedisch Lättöl heißt und die Flasche Zuhause als schöne Vase umfunktioniert wird. Dann eine Vorlesung zum Thema schwedisches Kinder- und Jugendtheater und sehr, sehr langem Starren auf dieses Gemälde.

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Kristina, Königin von Schweden und extrem wichtig

Auf der Dachterrasse den Sonnenuntergang über der Küste beobachten und sich wundern, dass es schon elf Uhr abends ist und man einfach nicht müde wird.

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In Schweden ist man sehr gleichberechtigt, weil Frauen immer Kleider tragen und Männer Hosen, aber trotzdem zusammen die gleiche Toilette benutzen dürfen.

Tag 2

Zum ersten Mal die Base-Group treffen und sich freuen, dass alle motiviert sind produktiv Kritik zu geben.

Am Nachmittag dann ein Kindertheaterstück auf schwedisch angucken und merken, dass man doch ein bisschen was versteht.

Am Abend dann eine Diskussion zum gegenwärtigen Stand des Kinder- und Jugendtheaters der Nordischen/Baltischen Länder:

„My parents don’t understand me. I don’t understand girls. I don’t understand my body.“

Tutor aus Estland, ehemaliger Teenager und Experte für Kinder- und Jugendtheater

Später am Abend in der Sauna schwedische Lieder lernen und gemeinsam im Chor singen.

 

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Nicht zu sehen auf diesem Bild, ist der Tisch auf dem die Süßigkeiten stehen/standen.

Tag 3

Langsam merken, dass die ganze Zeit auf Englisch reden anstrengend ist, aber trotzdem Bock haben, weil die Menschen hier so inspirierend sind:

„Don’t apologize for writing about what you are writing about. Trust the story.“

Tutorin aus Frankreich und Buddha

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Auf einem Boot dinieren und denken: „Man ist das schön!“

Tag 4

Die letzten zwei Texte der Base-Group besprechen und merken: Oh bald ist es vorbei. Kurz ein bisschen traurig sein deswegen. Aber nur ganz kurz, denn dann geht es schon weiter zum Theater um den „Todesengel“ zu sehen, der extra für uns auf Englisch aufgeführt wird.

Später dann auf dem Boot zurück nach Ljungskile ungarische Lieder mitsingen oder viel mehr mit klatschen.

Viel zu müde aber glücklich im Hotel ankommen und noch schnell einen Blogpost schreiben und dann ins Bett. Denn morgen ist der letzte Tag und der will genossen werden.

Sophia Hembeck
Playwright Delegate aus Berlin

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