„Wow, ASSITEJ can be me!“

50 Jahre ASSITEJ beim Festival „Schöne Aussicht

„Get to know each other, communicate, cross borders, learn from each other. It’s about you!“

Schöne Aussicht 50 Jahre ASSITEJ Foto Tobias Metz

Petra Fischer, Johan de Smet, Brigitte Dethier, Wolfgang Schneider und Stephan Rabl beim Festival „Schöne Aussicht“ am 5. Juni 2016 / Foto: Tobias Metz

Johan de Smet von der Kopergietery in Gent und Mitglied im Vorstand der neu (wieder) gegründeten ASSITEJ Belgien berichtet, wie die ASSITEJ Belgien den Theatermacher*innen in Flandern und der Wallonie vermittelt, dass es in der ASSITEJ um sie geht und sie eingeladen sind, ihr Netzwerk mitzugestalten.

Perspektiven für die Zukunft der ASSITEJ standen im Mittelpunkt der Diskussion mit Petra Fischer (Schweiz), Stephan Rabl (Österreich), Wolfgang Schneider (Deutschland) und Johan de Smet (Belgien), die von Brigitte Dethier moderiert wurde.

Als Material dienten die Antworten der ASSITEJ Mitglieder in Deutschland und der Schweiz auf die Frage „Wozu brauchen wir die ASSITEJ?“.

Christoph Macha vom tjg.theater junge generation in Dresden hatte uns Folgendes geantwortet:

10 GRÜNDE ASSITEJ.
10 GRÜNDE, WEIL …
… jeder den zauberhaften Namen immer wieder falsch – und sehr gern falsch – ausspricht; es sich auf Empfängen wunderbar anhört, wenn alle den Namen gleichzeitig falsch sagen und der Name Verheißung, Lust und prickelnde Erlebnisse verspricht.
… Theater für Kinder und Jugendliche Theater für alle ist.
… es nicht selbstverständlich ist, dass es professionelles Theater für Kinder und Jugendliche gibt.
… in Zeiten globalen Zusammenwachsens es wichtig ist auch wirklich zusammen zu wachsen, dabei nationale Gegebenheiten immer eine Rolle spielen und wir mit dem Fremden, dem Anderen das Eigene befragen und ergänzen, so dass wir ein besseres WIR werden/werden können.
… weil dieser Verbund eben Beistand, Anstand und Standhaftigkeit in Zeiten kultureller Lustlosigkeit des Mainstreams gibt/bedeutet.
… wir uns zusammen tun müssen, damit wir für alle Zuschauer*innen gute, präzise, ästhetische und inhaltlich-wertvolle Theatererlebnisse schaffen können/wollen.
… es Austausch bedeutet, Austausch und Innehalten, gemeinsam über Neues und Altes nach/an/vor denken, immer wieder fragen und begegnen.
… das Kinder- und Jugendtheater zwar uralt ist, aber ein junge/r Hüpfer*in unter den etablierten Sparten, die zwar alle behaupten für Kinder und Jugendliche Theater zu machen, aber das nötige Know-How jenseits des Kinderschminkens und des Kinderschinkens nicht haben, nicht haben wollen.
… wir uns gegenseitig erziehen, dabei lernen, was richtig und falsch ist und plötzlich dann doch ungesunde Pommes essen, weil es schmeckt.
… es das schönste Netzwerk ist, dass ich kenne, weil es mir die Chance als professioneller Theatermacher für Kinder- und Jugendtheater die Möglichkeit gibt Neues, Altes, Spannendes, Langweiliges, Trauriges, Lustiges, Aufregendes, Unbekanntes, Profanes, Hochkomplexes, Transkulturelles, Interkulturelles, Mixkulturelles (diese Liste könnte noch lang und lustig werden) kennen zu lernen.

Christoph Macha,
Dramaturg tjg. theater junge generation Dresden,
13.04.2016.

www.assitej.de/50Jahre

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