Große Geburtstagsgala für Paul Maar

Das Nürnberger Theater Pfütze und der Hamburger Oetinger Verlag richteten heute, Sa., 16.12., in der Frankenmetropole eine große Paul Maar Gala zu Ehren seines 80. Geburtstagess aus. Und alle waren gekommen: Kolleg*innen aus allen Bereichen der Literatur, Filmschauspieler*innen, Fans und Freunde. Ein tolles Fest, das bis tief in die Nacht ging, ein würdiges Fest zu Ehren des großen Autors.

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Herzlichen Glückwunsch Paul Maar!

Lieber Paul Maar,

Bild Paul Maar 11-07

Du großartiger Geschichten- und Bilderfinder, Vorleser und Zeichner, multimedialer Künstler und phantastischer Theatermann wirst heute 80! Zu Deinem Geburtstag gratulieren wir Dir sehr herzlich. Stellvertretend für die gesamte Szene der Kinder- und Jugendtheater in Deutschland wünschen wir Dir alles Gute und feiern Dich und Dein großartiges Werk. Deine Stücke gehören zu den meistgespielten der Theatermoderne, sie sind zahlreich übersetzt und weltweit aufgeführt und sie inspirieren bis heute Kinder und Jugendliche zum Nachspielen und Theatermachen. Du warst Hausautor in Esslingen, hast die Nürnberger „Pfütze“ besonders ins Herz geschlossen, liebst die Atmosphäre im Theater und die Zusammenarbeit mit den Schauspieler*innen. Es sind – wie Du sagtest – die „drei Sprachen des Theaters“, die es Dir besonders angetan haben: der Text, das Bild und die Körper. Dieser Zusammenklang der Künste, das ist es, was für Dich Theater ausmacht. Zurecht haben wir Dich mit dem ASSITEJ Preis 2007 ausgezeichnet.

Voller Dankbarkeit schauen wir auf das von Dir gestiftete Stipendium Paul Maar zurück. Von 1999 bis 2008 hast Du großzügig und vorbildhaft die Förderung der Dramatiker*innen für das Kinder- und Jugendtheater ermöglicht. Zehn Jahre lang konnten wir dank der von Dir gestifteten insgesamt 50.000,- € Autor*innen einladen, sich in unserer Wolfenbütteler Dramatiker-Werkstatt fortzubilden. Manche haben erst durch das Stipendium Paul Maar ihren Weg zum Schreiben für das junge Publikum gefunden, manche von ihnen sind nun die namhaften Geschichtenerzähler für das aktuelle Theater.

Im Namen aller Mitglieder der ASSITEJ übermitteln wir Dir unsere herzlichste Gratulation
Henning Fangauf, Meike Fechner, Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Prof. Dr. Gerd Taube

Die erste Leserunde ist eröffnet

Gestern haben sich im KJTZ in Frankfurt am Main die Mitglieder der Jury für den Deutschen Kindertheaterpreis 2018 und den Deutschen Jugendtheaterpreis 2018 zu ersten Mal getroffen, um sich für die weiteren vier Sitzungen im Jahr 2018 zu verabreden und selbstverständlich auch, um die eingesandten Vorschläge in ersten Augenschein zu nehmen.

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Auf dem Foto die Jurymitglieder Gerd Taube (KJTZ), Thomas Stumpp (Goethe-Institut), Viktoria Klawitter (Junges Theater Heidelberg), Christoph Macha (tja.theater.junge.generation Dresden) und Karola Marsch (THEATER AN DER PARKAUE. Junges Staatstheater Berlin) mit eingesandten Texten.

Das Lesefutter für die nächsten Wochen ist in diesem Jahr besonders umfangreich. 144 gültige Vorschläge sind eingereicht worden, das sind 45 % mehr als für die Preise vor zwei Jahren. So freuen sich die Juror*innen auf eine vielfältige Lektüre und wir sind alle gespannt auf die Entdeckungen, die wir machen werden und die wir dann mit der Veröffentlichung der Auswahllisten und der Nominierungen im Laufe des nächsten Jahres mit allen Interessierten teilen werden. Den Höhepunkt bildet die feierliche Preisverleihung am 1. November 2018 im Kaisersaal des Frankfurter Römers im Rahmen des 30. Frankfurter Autor*innenforums für Kinder- und Jugendtheater.

Doch bevor gefeiert werden kann, wird die Jury erst einmal lesen, streiten und entscheiden.

‚Nah dran!‘ geht weiter

Gute Nachricht aus Darmstadt! In seiner Sitzung am 6. November 2017 hat das Kuratorium des Deutschen Literaturfonds in Darmstadt unserem Antrag auf Fortsetzung des Projektes ‚Nah dran!‘ zugestimmt. Damit können von 2018 bis 2020 jährlich bis zu vier Autorinnen und Autoren gefördert werden, die ein neues Stück in Zusammenarbeit mit einem Theater für Kinderpublikum entwickeln und schreiben. Die neuen Stücke werden durch die Kooperationstheater uraufgeführt. Besonders auffordern möchten wir die Autorinnen und Autoren sich mit kleineren und mittleren Theatern sowie freien Gruppen im ländlichen Raum zusammen zu tun um gemeinsam ein Stück zu entwickeln.
Die aktuelle Ausschreibung wird in wenigen Tagen veröffentlicht und ist dann auf unserer Website zu finden. Bewerbungsschluss wird der 1.4.2018 sein, die neuen Stücke sollten in der Spielzeit 2019/20, spätestens 1.6.2020, uraufgeführt werden.
‚Nah dran!‘ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum und dem Deutschen Literaturfonds.

Jetzt Inszenierungsvorschläge für Augenblick mal! 2019 einreichen!

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Die erste Vorschlagsrunde beginnt!
Bis zum 14.2. 2018 sind Theater für junges Publikum aus Deutschland eingeladen, ihre Vorschläge aus der Spielzeit 2016/17 für Augenblick mal! 2019 Das Festival des Theaters für junges Publikum einzureichen!

Das Vorschlagsverfahren wird in zwei aufeinanderfolgenden Zeiträumen durchgeführt:

Im ersten Turnus vom 21.11. 2017 bis zum 14.2. 2018

können Premieren der Spielzeit 2016/2017 (1.8.16 bis 31.7.2017) vorgeschlagen werden. Zusätzlich können bereits die ersten Premieren der Spielzeit 2017/2018 (1.8.17 bis 15.10.17) vorgeschlagen werden.

Die Vorschläge werden online auf  www.kjtz.info eingereicht.

In der Ausschreibung finden Sie alle Informationen zu den Bedingungen.

Es sind nur drei Schritte bis zum gültigen Vorschlag:

1   Das Online-Formular ausfüllen.

2   Das Inszenierungsvideo online hochladen.

3   Zeitnah die Materialien zur Inszenierung per Post an das KJTZ, Schützenstraße 12, 60311 Frankfurt senden.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

www.augenblickmal.de

Der 28. Brüder-Grimm-Preis 2017 des Landes Berlin wurde am 18.11. 2017 vergeben!

von Annett Israel

Die Bühne 2 des THEATER AN DER PARKAUE – Junges Staatstheater Berlin war am Sonnabend Schauplatz der 28. Verleihung des Brüder Grimm-Preises des Landes Berlin. Aus 80 Einsendungen hatte die Preisjury, der Henrik Adler, Ute Büsing und Sascha Krieger angehörten, mit der Grips-Inszenierung von „Nasser#7Leben“ und dem Stück „Sagt der Wahfisch zum Tunfisch“ von Carsten Brandau (der auch als Kurator für Augenblick mal! 2019 tätig sein wird) gleich zwei Preisträger erwählt und damit den mit 10.000 dotierten Preis zu gleichen Teilen vergeben.

Szenenausschnitte der GRIPS-Inszenierung und eine szenische Lesung von Carsten Brandaus bisher noch nicht aufgeführten Stück machten das Publikum neugierig auf mehr.

Mit dem Brüder-Grimm-Preis werden alle zwei Jahre Stücke, Inszenierungen oder Projekte geehrt „die sich in besonderem Maße mit der Wirklichkeit von Kindern und Jugendlichen auseinandersetzen und auf tolerantes Miteinander hinwirken“.

Dass die Inszenierung vom GRIPS und das Stück von Carsten Brandau dieser Anforderung auf je eigene Weise gerecht geworden sind, wurde in den Jurybegründungen deutlich, die von den Jurymitgliedern verlesen wurden, aber auch in der Rede des Senators für Kultur und Europa Dr. Klaus Lederer, der die Preise anschließend feierlich übergab.

Herzlichen Glückwunsch!

Mehr dazu:

nachtkritik

Beitrag im rbb-Kulturradio

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Auftakt für Augenblick mal! 2019 mit der konstituierenden Sitzung der Kuratorinnen und Kuratoren

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Die Kurator*innen Carsten Brandau, Ina Karr, Çığır Özyurt-Günnes, Eva-Maria Magel, Bianca Sue Henne und der Künstlerische Leiter von Augenblick mal! Prof. Dr. Gerd Taube

Heute trafen die Kuratorinnen und Kuratorinnen im Kinder- und Jugendtheaterzentrum in Frankfurt das ersten Mal zusammen um einander kennenzulernen und Themen und Fragen zu ihrer Kurator*innentätigkeit für Augenblick mal! 2019 zu besprechen.

Ab dem 1. Januar 2018 gehen sie auf Sichtungsreise. Sobald die ersten Inszenierungsvorschläge für Kinder- bzw. Jugendpublikum auf kjtz.info eingehen, werden sie bereits mit der Videosichtung der beginnen.

Die Kurator*innen haben wir bereits in KJTZ-Blog vorgestellt: zum Blogbeitrag

notiert von Annett Israel