Theater Ansbach bringt ein Stück von Rike Reiniger zur Uraufführung – mit Förderung durch ‚Nah dran!‘

Wolken und andere Katastrophen_JimAlbrightFoto_130418 (30)In dieser Spielzeit war‘s der dritte Streich. Nach der Schauburg in München im Februar (Kristo Šagor „Ich lieb dich“) und dem Landestheater Schwaben in Memmingen im März (Katja Hensel „Haydi Heimat“) fand gestern, 15. April, am Theater Ansbach die dritte Premiere eines durch das ‚Nah dran!‘ Programm geförderten Stücks statt. Das kleine Theater in der mittelfränkischen Residenzstadt hatte die Berliner Autorin Rike Reiniger gewonnen und mit einem Stückauftrag versehen. Daraus entstanden ist das Zwei-Personen-Stück „Wolken und andere Katastrophen“ für Kinder ab 8.

Valentin Bartzsch und Sophie Weikert, Foto: Jim Albright Weiterlesen

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Perspektiven für das Theater in der Provinz – Eindrücke aus Memmingen

von Anna Eitzeroth

Das Tagungsprogramm der Tagung „Künstlerische Vielfalt und Kulturelle Teilhabe als Programm? Perspektiven für Theater in der Provinz“, zu der die Universität Hildesheim und das Landestheater Schwaben am 13.-14.04.2018 eingeladen haben, zeigt den Kopf einer Kuh, verwendet also ein etabliertes Symbol für Landidyll und Landkultur, dem sich gerne auch Lebensmittelmarketing und Tourismus auf dem Land bedienen. Dass die Kuh sehr bunt ist, kann auf die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von ländlichen Räumen verweisen, aber auch auf die ungewöhnlich bunte Zusammensetzung der Partner der Tagung: Neben dem Deutschen Bühnenverein und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste ist hier auch die Interessensgemeinschaft der Städte mit Theatergemeinden (inthega), der Bund der Theatergemeinden und der Bund Deutscher Amateurtheater vertreten. Prof. Dr. Wolfgang Schneider erläutert zur Eröffnung den Tagungstitel: Es geht um Künstlerische Vielfalt und Kulturelle Teilhabe als Menschenrechte und um Theater als Provinz als kulturpolitischen Auftrag. Zur Teilnahme eingeladen sind diejenigen, die es in der Hand haben, Perspektiven für Theater in der Provinz zu entwickeln.

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Neo Hülcker über ein Klanglabor mit Kindern – Musiktheater für die Jüngsten am Berliner Theater o.N.

Das FRATZ Festival 2017 widmete ein Symposium dem „Musiktheater für die Jüngsten“ . Aus den Laboren, in denen Künstler*innen unterschiedlicher Genres erste Szenen erarbeitet haben, sind in der Zwischenzeit Stücke geworden, die am 28. April 2018 beim Berliner Schaufenster des Theater o.N. zu sehen sind.

Schnürchen_04_Neo Hülcker_Foto David BeecroftNeo Hülcker, Komponist*in und Performer*in, war Teil des Forschungslabors „Schnürchen“ und berichtet aus dem Forschungsprozess:  Weiterlesen

FOCUS ON AFRICA : ASSITEJ International Archives Online

Zimbabwe High Energy Dance Company © Pangolin Productions

© Pangolin Productions

News on the Website www.jugendtheater.net

Understand the Arguments, explore the Activities, look at the Performances, read on: A variety of documents give an insight into the contemporary Theatre for Children and Youth in Africa. Video-Stills describe different types or show most inspiring performances. With texts and illustrations express posters and flyers the diversity and plurality of African cultures and theater-styles. Newsletters and reports elaborate on the varied discourses between artists and within their organization. With the latest delivery from the World Congress of ASSITEJ 2017 the ASSITEJ International Archives offer new sources for the further development of TYA worldwide.

Current Performances and Cultural History

Since March 2018 we are grateful also to present – as a reprint from TEATRE LALEK – a review of African guest performances displayed during the ASSITEJ World Congress 2017 by Agata Drwięga.

Nyasha Mujuru, Manuela Ngoi Rymis, Jürgen Kirschner © private

N. Mujuru, J. Kirschner, M. Ngoi Rymis © private

For the webpublication and to supplement the new arrivals a team in Frankfurt (Main) has completely revised and updated the Collection of the ASSITEJ International Archives.

A short introduction to the ASSITEJ International Archives is published on the Website of the Children and Youth Theatre Center as well as a detailed description of this part of the Center’s Collection.

Ein neues Kinderstück von Katja Hensel in Memmingen uraufgeführt

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„Haydi Heimat“ von Katja Hensel mit Tobias Loth, Miriam Haltmeier und Sandro Šutalo. Foto: Karl Forster

„Eine Geschichte wird neu geschrieben“ urteile die Memminger Zeitung nach der Uraufführung von „Haydi Heimat“ am 17. März 2018 am Landestheater Schwaben. „Das Kinderstück „Haydi Heimat“ rückt den Literaturklassiker „Heidi“ der Schweizer Autorin Johanna Spyri in besonderer Weise in den Focus und gibt ihm ein Stück weit eine neue BedeutungDie Geschichte um das Mädchen Heidi und den Hirtenjungen Peter hat nicht nur im deutschsprachigen Raum große Bedeutung. In der Türkei zählt das Werk zu den beliebtesten Kinderbüchern. Somit entstand das mit viel Humor gespickte Kinderstück um den achtjährigen deutsch-türkischen Jungen Kemal, der zum ersten Mal damit konfrontiert wird, dass er zwei Heimatländer hat: Deutschland und die Türkei.“ Soweit die Memminger Zeitung, die in ihrer Premierenkritik (19.3.) positiv über Stück und Inszenierung berichtet. Weiterlesen

„Take a child to the theatre today“ Welttag des Theaters für junges Publikum am 20. März

                       Illustration: Silke Schmidt http://www.silkeundich.de 

Die Association Internationale du Theatre pour l’Enfance et la Jeunesse (ASSITEJ) feiert am 20. März weltweit das Theater für junges Publikum.

Unter dem Motto „Take a child to the theatre today“ sind Theatermacher*innen und Zuschauer*innen jeden Alters eingeladen, Theater zu erleben.

Mohamad al Jounde aus Syrien schreibt in seiner Botschaft zum Welttag „The stage is a space where you can create your own world, where you can feel your dreams coming to life“.

Yvette Hardie aus Südafrika, Präsidentin der Weltorganisation, schreibt über die Kraft des Theaters, einen eigenen Ort zu schaffen, vorhandene Ort zu verändern und neue Perspektiven auf das Leben und die Zukunft zu ermöglichen:

„When we consider the millions of children who do not live within the easy reach of a theatre building (especially one designed for them and their needs), we must as artists expand our notions of what theatre can be if we truly believe in the arts as a basic human right. … Theatre is always about transformation. Its capacity to transform a space of ordinariness and even crisis, into a place where the imagination is activated and unexpected possibilities unfold, is unique. It offers a moment in which children can experience powerful social change in action. Here they can see that change is possible.  And this kind of transformation can make a profound difference to their experience of the world. As theatre practitioners focused on innovative practice in theatre for young audiences, we all need to ask how theatre can bring about truly transformational experiences –wherever it can find an audience – and to make these a reality. „

Der Vorsitzende der ASSITEJ Deutschland, Wolfgang Schneider, denkt am 20. März in Lübeck beim Nordischen Theaterfrühling über „Künstlerische Teilnahme und kulturelle Teilhabe – Kinderrechte im dänischen und deutschen Kindertheater“ nach.

Die Künstlerin Silke Schmidt hat für die ASSITEJ Deutschland in diesem Jahr zwei Illustrationen gestaltet, die für inspirierende Verbindungen zwischen Stadt und Land plädieren.

In diesem Jahr hat die ASSITEJ Uruguay ein Video erstellt, das hier zu finden ist: http://www.assitej-international.org/en/2018/03/wdt-2018-enjoy-the-video/

http://www.assitej-international.org www.assitej.de

Der „Karfunkel 2018“ geht an TheaterGrueneSosse und textXTND

Während das 24. Internationale Theaterfestival für junges Publikum Rhein-Main „Starke Stücke“ in diesen Tagen in die Schlussgerade geht wurde gestern Abend im Kaisersaal des Frankfurter Römers der Kinder- und Jugendtheaterpreis „Karfunkel 2018“ an zwei freie Frankfurter Theater verliehen, die sich um das Theater für junges Publikum verdient gemacht haben.

Verleihung Karfunkel an Theater Gruene SosseDas künstlerische Wirken von TheaterGrueneSosse und textXTND ist eng mit den Freien Theaterhaus verknüpft und damit einem Protagonisten im Ringen um ein städtisches Kinder- und Jugendtheater in Frankfurt eng verbunden. Dass die Juryvorsitzende und Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, dieses Vorhaben in ihrer Rede noch einmal deutlich herausgestellt hat, haben die Besucher*innen im vollbesetzen Kaisersaal gern gehört und mit großem Beifall bedacht.  Weiterlesen